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Unterwelt·Atlas
Weite Halle der St. Beatus-Höhlen mit Bachlauf und beleuchteter Felswand

Schweiz · Tropfsteinhöhle

St. Beatus-Höhlen am ThunerseePreise, Öffnungszeiten und der Rundgang ohne Führung

Ein Kilometer beleuchteter Weg, 297 Stufen, 87 Höhenmeter – und keine Führung: In den St. Beatus-Höhlen geht man allein los, den App-Guide im Ohr, den Höhlenbach neben sich. Der Eintritt kostet CHF 20 und schliesst das Höhlenmuseum ein, bei konstant 8 bis 10 °C und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit. Seit dem 10. November 2025 ist die Höhle erstmals ganzjährig offen – mit einer Lücke, die auf der Betreiberseite unter «ganzjährig geöffnet» versteckt ist: Vom 9. bis 20. November 2026 wird revidiert und geschlossen. Wer mit dem BLS-Schiff über den Thunersee kommt, zahlt nur den halben Eintritt.

Geprüft am 20.09.2026Foto: Pierre-Selim Huard, CC BY 4.0, Wikimedia Commons
8–10°CTemperatur
297Stufen
60Min.Dauer
1.000mBesucherweg
ab 21,18 €Verfügbarkeit prüfen →

Eine Schauhöhle ohne Führung: Ein Kilometer ausgebauter, beleuchteter Weg führt mit 297 Stufen und 87 Höhenmetern ins Niederhorn-Massiv, begleitet vom Höhlenbach und unterirdischen Wasserfällen. Man geht im eigenen Tempo, der App-Guide auf Deutsch, Englisch und Französisch und der Eintritt ins Höhlenmuseum stecken im Ticket von CHF 20. Seit November 2025 ist die Höhle erstmals das ganze Jahr offen – mit einer Revisionspause, die 2026 vom 9. bis 20. November dauert.

Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • TicketsEs gibt weder Zeitfenster noch Kontingente: Man kauft an der Kasse beim Höhleneingang und geht los.
  • PreisCHF 20.– (rund 21,14 € / 24,22 $) – Erwachsene, Höhlen inklusive Museum und App-Guide
  • GeöffnetSommersaison 2026: 28.
  • Beste ZeitWerktags am frühen Morgen oder am späten Nachmittag: Weil man auf derselben Strecke hin und zurück geht, staut es sich bei Gruppenandrang.
  • PlatzangstDer Weg ist ein Kilometer lang, gut ausgebaut und durchgehend beleuchtet, aber schmal: Man geht auf derselben Strecke hin und zurück, an manchen Stellen hängt die Decke tief.

Tickets und Preise

Es gibt weder Zeitfenster noch Kontingente: Man kauft an der Kasse beim Höhleneingang und geht los. Online-Tickets und Gutscheine verkauft der Betreiber über seinen Shop, sie sparen aber nur die Warteschlange an der Kasse, nicht den Weg.

Offizielle Preise

  • Erwachsene, Höhlen inklusive Museum und App-GuideCHF 20.– (rund 21,14 € / 24,22 $)
  • Kinder 6–16 JahreCHF 12.– (rund 12,68 € / 14,53 $)
  • Kinder bis 5 Jahregratis
  • Familienkarte (max. 2 Erwachsene + eigene Kinder bzw. Enkelkinder 6–16 Jahre)CHF 52.– (rund 54,96 € / 62,98 $)
  • HundeCHF 10.– (rund 10,57 € / 12,11 $)
  • Nur Höhlenmuseum, Erwachsene / Kinder 6–16 Jahre (App-Guide inbegriffen)CHF 6.– / CHF 3.– (rund 6,34 € bzw. 3,17 €; 7,27 $ bzw. 3,63 $)
  • Parkticket, max. 24 StundenCHF 7.– (rund 7,40 € / 8,48 $)
  • Ermässigung AHV/IV (Senioren, Invalidität)gibt es nicht – der Betreiber schreibt ausdrücklich: «Wir bieten keine Ermässigungen für AHV/IV an.»
  • Geführte Thementour «Kurz & Präzis», ca. 1 Stunde, ab 20 Personen (Deutsch/Englisch)CHF 30.– Erwachsene, CHF 22.– Kinder 6–16 J., Mindestpreis CHF 600.–
  • Geführte Thementour «Schnitzel & Jagd» (Schnitzeljagd), ca. 2 Stunden, ab 20 PersonenCHF 49.– Erwachsene, Mindestpreis CHF 980.–
  • Geführte Thementour «Kulinarisch & Sinnlich», ca. 2 Stunden, ab 10 PersonenCHF 65.– Erwachsene, Mindestpreis CHF 650.–
  • Brunch am Fels, Gruppen ab 15 Personen, Mo–Sa 9.30–12 UhrCHF 49.– Erwachsene, CHF 29.– Kinder 6–16 J., unter 6 J. gratis
  • Kombiticket BLS-Schiff ab Interlaken West (Hin- und Rückfahrt, Eintritt Höhlen und Museum), 2. Klasseab CHF 30.40 Erwachsene
  • Kombiticket BLS-Schiff ab Thun / ab Spiez, 2. Klasseab CHF 48.40 / ab CHF 50.00 Erwachsene
  • SBB RailAway (Anreise mit öV)20 % Rabatt auf den Höhleneintritt, dazu mögliche Ermässigung auf die Zugfahrt
  • Berner Oberland Pass30 % Rabatt auf den Eintritt; die Anreise mit Bus und Schiff ist im Pass enthalten
  • SBB RailAway für SchulklassenCHF 15.– pro Person, zusätzlich 20 % Rabatt

Stand 09/2026 · Quelle und Direktbuchung: beatushoehlen.swiss

Wenn alles ausgebucht ist

Die Höhle kann nicht ausverkauft sein. Was knapp wird, ist der Parkplatz: Der Betreiber blendet auf jeder Seite den Hinweis ein, dass es nicht genug Plätze für alle Gäste gibt, und empfiehlt die Anreise mit öV.

Tickets und Touren zu den St. Beatus-Höhlen

Ehrlich vorweg: Das Eintrittsticket inklusive Höhlenmuseum kostet bei GetYourGuide ab 24,32 $ – und damit praktisch auf den Cent genau dasselbe wie an der Kasse vor Ort, wo CHF 20 fällig werden (rund 24,22 $ zum EZB-Kurs vom 18.09.2026). Gespart wird also nichts. Was das gebuchte Ticket abnimmt, ist die Planung: Es ist das meistgebuchte Angebot am Ort mit 358 Bewertungen, man hat den Beleg auf dem Handy und muss an der Kasse oben am Höhleneingang nicht mehr überlegen. Wer ohne Auto unterwegs ist, findet daneben zwei Touren mit Hotelabholung – ab Interlaken ab 229 $, ab Zürich ab 607 $. Die zahlen sich nur aus, wenn man Transfer, Zeitplanung und Reiseleitung wirklich braucht: Mit dem Bus 21 sind es 13 Minuten ab Interlaken West, und das BLS-Kombiticket ab Interlaken West kostet ab CHF 30.40 für Hin- und Rückfahrt plus Eintritt – halber Eintrittspreis inklusive. Wer selbst hinfährt, kauft am besten dort das Ticket, wo es den Rabatt gibt: beim Schiff, bei SBB RailAway (20 Prozent) oder über den Berner Oberland Pass (30 Prozent).

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Buchung über GetYourGuide (Partnerlink, Werbung). Meist kostenlos stornierbar bis 24 Stunden vorher. Preise Stand 20.09.2026.

Öffnungszeiten und beste Zeit

Sommersaison 2026: 28. März bis 8. November. Höhlen Montag bis Donnerstag und Sonntag 9.00–18.00 Uhr (letzter Einlass 17.15 Uhr), Freitag und Samstag 9.00–21.00 Uhr (letzter Einlass 20.15 Uhr). Wintersaison: 21. November 2026 bis 20. März 2027, Montag bis Freitag und Sonntag 10.00–17.00 Uhr (letzter Einlass 16.15 Uhr), Samstag 10.00–18.30 Uhr (letzter Einlass 17.45 Uhr). Dazwischen liegt die Revision: Vom 9. bis 20. November 2026 ist geschlossen. Das Höhlenmuseum hat im Sommer täglich 10.30–18.00 Uhr offen, im Winter täglich 12.00–17.30 Uhr – es öffnet also später als die Höhle und schliesst früher. Das Restaurant Stein & Sein läuft im Sommer Mo–Do und So 9.00–18.00 Uhr, Fr und Sa 9.00–22.00 Uhr, im Winter Mo–Fr 10.00–17.00 Uhr, Sa 10.00–21.00 Uhr, So 9.30–17.00 Uhr.

Wann es am ruhigsten ist

Werktags am frühen Morgen oder am späten Nachmittag: Weil man auf derselben Strecke hin und zurück geht, staut es sich bei Gruppenandrang. Der Freitag- und Samstagabend ist die stillste Zeit – nur dann hat die Höhle im Sommer bis 21 Uhr offen (letzter Einlass 20.15 Uhr). Für den Wasserfall am Eingang sind Regentage und die Schneeschmelze im Frühjahr die stärksten Momente. Drinnen spielt das Wetter keine Rolle: 8–10 °C, das ganze Jahr. Genau deshalb ist die Höhle an heissen Sommertagen und bei Dauerregen im Berner Oberland die zuverlässigste Ausweichadresse. Wer Ruhe sucht, kommt im Winter: Der Betrieb ist seit 2025 durchgehend, und die Genossenschaft bewirbt die Wintermonate gezielt mit Fondue-Abenden, Höhlenraclette und Kerzenlicht-Führungen.

Für wen geeignet?

Mit Kindern

Der Betreiber nennt als Richtwert etwa 5 bis 6 Jahre. Für die Höhle spricht, dass man nicht in einer Gruppe stillstehen muss; dagegen die 297 Stufen. Zum Gelände gehören ausserdem der Flimboweg mit vier Mitmach-Stationen (ca. 1 Stunde), ein Spielplatz mit Drachenrutschbahn und eine öffentliche Feuerstelle – für einen ganzen Tag rechnet der Betreiber mit 3 bis 5 Stunden.

Mindestalter

Keines. Die Familienkarte gilt für Kinder von 6 bis 16 Jahren, jüngere Kinder sind frei.

Rollstuhl

Nein. Enge Passagen und 297 Stufen machen den Rundgang unbefahrbar. Museum und Restaurant sind barrierefrei erreichbar – aber nur über den unteren Parkplatz P1.

Kinderwagen

In der Höhle nicht möglich. Den asphaltierten Aufstieg vom Parkplatz schafft ein Kinderwagen; für drinnen braucht es eine Trage.

Hunde

Erlaubt, gegen CHF 10 Eintritt. Das ist ungewöhnlich – die meisten europäischen Schauhöhlen lassen keine Hunde hinein.

Platzangst

Der Weg ist ein Kilometer lang, gut ausgebaut und durchgehend beleuchtet, aber schmal: Man geht auf derselben Strecke hin und zurück, an manchen Stellen hängt die Decke tief. Wer sehr grossgewachsen ist, muss sich stellenweise bücken. Riesige Hallen wie in Postojna oder Škocjan gibt es hier nicht.

Kleidung

Konstant 8–10 °C bei rund 95 % Luftfeuchtigkeit: Jacke oder Pullover auch im Hochsommer. Wege und Stufen sind feucht, deshalb rutschfeste Schuhe – die braucht man schon für den Aufstieg neben dem Wasserfall.

Fotografieren

Erlaubt und erwünscht. Stative müssen an der Kasse deponiert werden, damit der Besucherstrom nicht ins Stocken gerät. Essen, Trinken und Rauchen sind in der Höhle nicht gestattet.

Anreise

Mit Bus und Bahn

Die STI-Buslinie 21 verbindet Interlaken und Thun und hält direkt beim Eingang an der Haltestelle «Beatushöhlen». Laut Fahrplan (gültig ab 14.12.2025) sind es ab Interlaken West Bahnhof 13 Minuten, ab Thun Bahnhof rund 40 Minuten. Mit dem Schiff: BLS-Station «Beatushöhlen-Sundlauenen» am See, von dort 20 bis 25 Minuten Fussmarsch bergauf – deutlich mehr als vom Parkplatz. Die Schiffskurse sind in der Nebensaison dünn, den Fahrplan also vorher prüfen. Mit dem Velo führt die Thunersee-Veloroute vorbei, es gibt Stellplätze für E-Bike und Mountainbike.

Mit dem Auto

Zwei gebührenpflichtige Parkplätze unterhalb der Höhlen: der untere P1 und der obere P2 beim Museum. Tagesticket CHF 7 für maximal 24 Stunden. Vom Parkplatz zum Höhleneingang sind es 5 bis 10 Minuten zu Fuss auf einem gut ausgebauten, asphaltierten Weg, der über Brücken und Stege am Beatus-Wasserfall vorbeiführt. Der Betreiber warnt auf jeder Seite, dass die Plätze in der Hochsaison und an Wochenenden schnell voll sind. Die Uferstrasse am Nordufer ist eng, kurvig und voller Tunnel – bei Gegenverkehr mit Bussen staut es.

Ab der nächsten Stadt

Rund 17 km ab Thun (Angabe des Betreibers). Ab Interlaken West fährt der Bus 13 Minuten, ab Thun rund 40. Zu Fuss: ab Beatenbucht 60 bis 70 Minuten auf dem Uferweg, ab Merligen 75 bis 90 Minuten – die Höhlen liegen direkt am Pilgerweg Via Jacobi. Von Interlaken aus dauert der Fussweg dem See entlang etwa 2 bis 2,5 Stunden.

Tipps für den Besuch

  1. Mit dem Schiff kommen, wenn die Kasse günstig sein soll: Das BLS-Kombiticket halbiert den Eintritt und kostet ab Interlaken West ab CHF 30.40 für Hin- und Rückfahrt samt Höhle und Museum. Der Preis für den Eintritt allein wäre CHF 20.
  2. Mit dem Auto kommen heisst früh kommen. Der Betreiber blendet auf jeder Seite ein, dass es nicht genug Parkplätze gibt. Wer erst gegen 11 Uhr anrollt, sucht an Sommerwochenenden lange.
  3. Vom Schiffsteg sind es 20 bis 25 Minuten steil bergauf, vom Parkplatz nur 5 bis 10. Wer schlecht zu Fuss ist, plant das ein – der Aufstieg ist anstrengender als die Höhle selbst.
  4. Jacke einpacken, auch bei 30 °C draussen. 8–10 °C und 95 % Luftfeuchtigkeit fühlen sich nach einer Stunde Stillstehen kühler an, als die Zahl vermuten lässt.
  5. Freitag- und Samstagabend nutzen: Nur dann ist im Sommer bis 21 Uhr offen, und es ist die ruhigste Zeit auf dem Rundgang.
  6. Das Museum nicht vor der Höhle ansteuern, wenn man früh da ist: Es öffnet im Sommer erst um 10.30 Uhr, im Winter erst um 12 Uhr – die Höhle dagegen um 9 bzw. 10 Uhr.
  7. Wer keine Höhle will, kann trotzdem kommen: Der Weg am Beatus-Wasserfall, der Flimboweg, der Spielplatz und die Feuerstelle kosten nichts. Nur der Höhleneintritt wird bezahlt.
  8. Hund mitnehmen ist erlaubt (CHF 10) – aber Essen, Trinken und Rauchen sind in der Höhle verboten, und Stative bleiben an der Kasse.

Was oft falsch im Netz steht

«Führungen ca. alle 30 Minuten (DauerBelegt

1 Stunde)» und «Täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr»: So steht es auf schweiztipps.ch. Beides stimmt nicht. Einzelbesucher gehen ohne Führung, mit App-Guide, wann sie wollen; geführte Thementouren gibt es nur auf Anfrage für Gruppen ab 10 bzw. 20 Personen. Und 10.30 bis 18 Uhr sind die Sommerzeiten des Museums – die Höhle öffnet im Sommer um 9 Uhr und schliesst um 18, freitags und samstags um 21 Uhr.

«St. Beatus-Höhlen täglich von 10.30 bis 17.00 Uhr, Führungen etwa alle 30 Minuten» und «Höhlenmuseum von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Montag geschlossen»Belegt

kraftort-natur.ch. Das Museum ist täglich offen, im Sommer 10.30–18.00 Uhr, im Winter 12.00–17.30 Uhr; einen Ruhetag gibt es nicht. Dieselbe Seite schreibt, die Höhle «kann mit einer geführten Tour besichtigt werden» – als wäre die Führung der Normalfall.

«Die St. Beatus-Höhlen sind von Mitte März bis Mitte November täglich geöffnet»Belegt

4u-ontheroad.ch. Seit dem 10. November 2025 läuft der Betrieb ganzjährig. 2026 ist nur vom 9. bis 20. November wegen Revision geschlossen; die Wintersaison dauert vom 21. November 2026 bis 20. März 2027.

«Im 12. Jahrhundert entstand an der Stelle eine Kapelle, später ein kleines Kloster, das 1538 im Zuge der Reformation aufgelöst wurde»Belegt

ebenfalls 4u-ontheroad.ch. Die Jahreszahl ist um zehn Jahre verrutscht: Die Berner Regierung liess die Wallfahrtskapelle 1528 abreissen und den Eingang zumauern. Ein Kloster stand nie bei der Höhle – die Kapelle unterstand dem Kloster Interlaken.

«ca 40 km soll die Gesamtlänge der Höhle sein»Belegt

okwirsindweg.ch. Für diese Zahl gibt es keine Quelle. Betreiber und Wikipedia nennen übereinstimmend rund 14 erforschte Kilometer, davon ein Kilometer begehbar.

Die deutsche Wikipedia widerspricht sich im selben AbsatzBelegt

Erst heisst es, die Höhlen «dürfen alleine ohne Führung besucht werden», zwei Sätze später ist von einem «gebührenpflichtigen Rundgang mit Führung» die Rede, der etwa eine Stunde dauere. Richtig ist: Das reguläre Ticket für CHF 20 ist keine Führung, sondern der freie Rundgang mit App-Guide; die eine Stunde ist die Gehzeit.

«Ganzjährig geöffnet» schreibt der Betreiber selbst auf beatushoehlen.swiss – und nennt auf derselben Seite Saisondaten, zwischen denen zwölf Tage fehlen. Wer am 12. November 2026 anreist, steht vor verschlossener Tür. Interlaken Tourismus nennt die Lücke beim NamenBelegt

geschlossen 9. bis 20. November 2026.

Geschichte in Kürze

  • Schon in der Hallstattzeit (750–450 v. Chr.) dienten die Grotten in der Felswand des Beatenbergs den Menschen als Refugien – so stellt es der Betreiber dar.
  • Der Legende nach vertrieb der irisch-schottische Glaubensbote Beatus einen feuerspeienden Drachen aus der Höhle und richtete sich daneben seine Klause ein; der Drache stürzte sich in den Thunersee. Am Eingang sind bis heute das Grab des Heiligen und eine Nachbildung seiner Zelle zu sehen.
  • Historisch belegt ist die Legende nicht: Die ältesten überlieferten Beatus-Viten stammen frühestens aus dem 10. und mittleren 11. Jahrhundert, und die Gestalt wurde mit anderen Heiligen gleichen Namens vermengt, vor allem mit Beatus von Vendôme. Die Datierung «2. Jahrhundert», die der Betreiber erzählt, ist Teil der Legende, nicht der Quellenlage.
  • Bis zur Reformation stand in der Höhle eine Wallfahrtskapelle zu Ehren des Heiligen, die dem Kloster Interlaken unterstand.
  • 1528 liess die Berner Regierung die Kapelle abreissen und den Höhleneingang zumauern, um die Wallfahrten zu unterbinden. Die katholischen Unterwaldner brachen die Mauer wieder auf; Zumauern und Aufbrechen wiederholten sich mehrfach. Als Gegengewicht liess Bern 1534–1535 auf dem Beatenberg eine evangelisch-reformierte Kirche bauen.
  • 1814 drang der Maler Hans Stähli als Erster dokumentiert rund 200 Meter in den Berg vor. 1848 kam Johannes Knechtenhofer, der erste Dampfschiffkapitän auf dem Thunersee, etwa 20 Meter weiter – nach ihm ist die «Kapitänsgrotte» benannt.
  • Am Gründonnerstag 1903 erforschten Hermann Hartmann, Leiter des Oberländischen Verkehrsvereins, und Gottfried Bühler die Höhle systematisch. Eine «Beatus-Kommission» entstand, von der Staatsstrasse wurde ein Weg gebaut und die vorderen Höhlenteile hergerichtet.
  • Am 24. April 1904 wurde die Beatushöhlen-Genossenschaft gegründet; seit demselben Jahr ist die Höhle für den Rundgang offen. Sie führt den Betrieb bis heute.
  • 2022 eröffnete das Restaurant Stein & Sein; im selben Jahr öffnete die Höhle im Winter erstmals an Samstagen und Sonntagen, während die Hauptsaison noch von April bis Oktober lief. Seit 1. Februar 2025 ist sie auch im Winter täglich offen, seit dem 10. November 2025 durchgehend ganzjährig mit Ausnahme der Revisionstage.
  • 2025 zählte die Genossenschaft rund 196.000 Gäste, 9,8 % mehr als im Vorjahr und das beste Ergebnis ihrer Geschichte; 2024 waren es 178.570, 2022 noch 114.523.

Häufige Fragen

Was kostet der Eintritt in die St. Beatus-Höhlen 2026?

Erwachsene zahlen CHF 20 (rund 21,14 € oder 24,22 $), Kinder von 6 bis 16 Jahren CHF 12, Kinder bis 5 Jahre nichts. Die Familienkarte für maximal zwei Erwachsene plus eigene Kinder kostet CHF 52, ein Hund CHF 10. Der Preis gilt das ganze Jahr, es gibt keine Hoch- und Nebensaison-Tarife. Umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.09.2026 (1 € = 0,9462 CHF, 1 € = 1,1460 $).

Ist das Höhlenmuseum im Eintritt enthalten?

Ja. Der Höhleneintritt schliesst das Museum und den App-Guide auf Deutsch, Englisch und Französisch ein. Wer nur das Museum sehen will, zahlt CHF 6 (Kinder 6–16 Jahre CHF 3). Zu beachten: Das Museum öffnet später als die Höhle – im Sommer um 10.30 Uhr, im Winter um 12 Uhr.

Braucht man eine Führung oder geht man allein durch?

Man geht allein. Der Kilometer ist ausgebaut, beleuchtet und beschildert, Tafeln auf Deutsch und Englisch erklären unterwegs die Geologie, der App-Guide steckt im Ticket. Geführte Touren gibt es nur für Gruppen auf Anfrage: «Kurz & Präzis» ab 20 Personen (CHF 30 pro Erwachsenem), die Schnitzeljagd «Schnitzel & Jagd» ab 20 Personen (CHF 49) und «Kulinarisch & Sinnlich» ab 10 Personen (CHF 65).

Wie lange dauert der Rundgang durch die St. Beatus-Höhlen?

Rund 60 Minuten für den einen Kilometer. Dazu kommen 5 bis 10 Minuten Aufstieg vom Parkplatz, das Museum und, wenn man will, der Flimboweg. Für den ganzen Tag mit Kindern rechnet der Betreiber mit 3 bis 5 Stunden.

Sind die Höhlen im Winter geöffnet?

Ja, seit dem 10. November 2025 ganzjährig. Die Wintersaison läuft vom 21. November 2026 bis zum 20. März 2027, Montag bis Freitag und Sonntag 10–17 Uhr, Samstag bis 18.30 Uhr. Einzige Ausnahme sind die Revisionstage: 2026 ist vom 9. bis 20. November geschlossen. Ältere Angaben im Netz – «nur März bis November» oder «im Winter nur am Wochenende» – sind überholt.

Wie viele Stufen hat die Höhle und wie kalt ist es drin?

297 Treppenstufen und 87 Meter Höhendifferenz. Es sind konstant 8 bis 10 °C bei rund 95 Prozent Luftfeuchtigkeit, im Sommer wie im Winter. Wege und Stufen sind feucht – warme Kleidung und rutschfeste Schuhe sind keine Floskel.

Sind die St. Beatus-Höhlen mit Kinderwagen oder Rollstuhl zugänglich?

Nein. Enge Passagen und die 297 Stufen machen den Rundgang weder mit Kinderwagen noch mit Rollstuhl befahrbar. Museum und Restaurant sind barrierefrei erreichbar, allerdings nur über den unteren Parkplatz P1. Mit Kleinkindern hilft eine Trage.

Ab welchem Alter lohnt sich die Höhle für Kinder?

Der Betreiber nennt etwa 5 bis 6 Jahre. Dafür spricht, dass Kinder nicht in einer Führungsgruppe stillstehen müssen. Dazu kommt das Rahmenprogramm draussen: der Flimboweg mit vier Stationen, ein Spielplatz mit Drachenrutschbahn und eine öffentliche Feuerstelle.

Wie kommt man ohne Auto zu den Beatushöhlen?

Mit der STI-Buslinie 21 zwischen Interlaken und Thun, Haltestelle «Beatushöhlen» direkt beim Eingang: 13 Minuten ab Interlaken West, rund 40 Minuten ab Thun. Oder mit dem BLS-Schiff bis «Beatushöhlen-Sundlauenen» und 20 bis 25 Minuten zu Fuss bergauf. Der Betreiber empfiehlt den öV ausdrücklich, weil die Parkplätze nicht reichen.

Gibt es ein Kombiticket mit der Schifffahrt auf dem Thunersee?

Ja, das BLS-Kombiticket enthält die Hin- und Rückfahrt, den Höhleneintritt und das Museum und halbiert den Eintritt. Es kostet ab Interlaken West ab CHF 30.40, ab Thun ab CHF 48.40 und ab Spiez ab CHF 50.00 (2. Klasse). Es gilt nur am Kauftag, und ab Spiez fährt das Schiff nur vom 28. März bis 14. November.

Gilt der Swiss Travel Pass für die St. Beatus-Höhlen?

Der Betreiber führt ihn nicht auf seiner Rabattliste. Genannt werden nur drei Wege: BLS-Schifffahrt mit 50 % auf den Eintritt, SBB RailAway mit 20 % und der Berner Oberland Pass mit 30 %. Der Swiss Travel Pass deckt dafür die Anreise ab – Bus 21 und die Thunersee-Kurse.

Dürfen Hunde mit in die Höhle?

Ja, gegen CHF 10 Eintritt – das ist bei Schauhöhlen die Ausnahme. Verboten sind dagegen Essen, Trinken und Rauchen im Berginneren, und Stative müssen an der Kasse bleiben. Fotografieren ohne Stativ ist ausdrücklich erlaubt.

Was hat es mit dem Wasserfall am Eingang auf sich?

Der Beatus-Wasserfall wird vom Höhlenbach gespeist, der das ganze System durchfliesst, und stürzt direkt neben dem Eingang in die Tiefe. Der asphaltierte Fussweg vom Parkplatz quert ihn auf Brücken und Stegen. Bei Regen und Schneeschmelze schwillt er zum Doppelwasserfall an – dann ist auch der Weg nass und rutschig.

Gibt es vor Ort ein Restaurant?

Ja, das Restaurant Stein & Sein mit Terrasse über dem Thunersee, dazu ein Imbiss am Höhleneingang. Im Sommer öffnet es Mo–Do und So 9–18 Uhr, Fr und Sa 9–22 Uhr; im Winter Mo–Fr 10–17 Uhr, Sa 10–21 Uhr, So 9.30–17 Uhr. Für Gruppen gibt es Brunch am Fels (CHF 49 / Kinder CHF 29) und Höhlenraclette in der Grotte.

Lohnen sich die St. Beatus-Höhlen überhaupt?

Als Tropfsteinhöhle ist sie nicht die spektakulärste Europas – wer Hallen von der Grösse einer Kathedrale sucht, ist in Postojna oder Škocjan besser aufgehoben. Ihre Stärken sind andere: der Höhlenbach mit unterirdischen Wasserfällen, das eigene Tempo ohne Führungsgruppe, der Wasserfall am Eingang und die Lage über dem Thunersee. 2025 kamen rund 196.000 Gäste – so viele wie nie.

Quellen

29 Quellen anzeigen – alle Angaben dieser Seite sind belegt
  1. www.beatushoehlen.swiss/infocenter/ – Saisondaten 2026/27, Öffnungszeiten Höhle/Museum/Restaurant, letzter Einlass, alle Eintrittspreise, keine AHV/IV-Ermässigung, Familienkarte, Hunde CHF 10, Museum CHF 6/3, Parkticket CHF 7, Kombi-Angebote BLS/SBB RailAway, Anreise Bus/Schiff/Auto/zu Fuss, Parkplätze P1 und P2, Wasserfall, 297 Stufen, 87 m, 8–10 °C, 95 % Luftfeuchtigkeit, Kinderwagen/Rollstuhl, Fotografieren, Verbot von Essen und Rauchen, Kontakt
  2. www.beatushoehlen.swiss/hoehlen/erlebniswelt/ – 14 km erforscht, 1 km begehbar, unter den zehn grössten Höhlen der Schweiz, Rundgang, Beschilderung DE/EN, Frühwarnsystem bei Hochwasser, Milton-Grotte
  3. www.beatushoehlen.swiss/hoehlen/museum-shop/ – Museum im Eintritt inbegriffen, CHF 6 / CHF 3 einzeln, App-Guide DE/EN/FR, drei Themenwelten, Beatus-Shop
  4. www.beatushoehlen.swiss/hoehlen/thementouren/ – Drei geführte Thementouren, Dauer, Sprachen, Mindestteilnehmerzahl, Preise CHF 30/22, 49 und 65, Mindestpreise, Startzeiten ausser 12–14 Uhr
  5. www.beatushoehlen.swiss/familienspass/ – Geeignet ab ca. 5–6 Jahren, Familienkarte CHF 52, 3–5 Stunden Erlebnisdauer, Flimboweg, Spielplatz mit Drachenrutschbahn, Feuerstelle, 17 km ab Thun
  6. www.beatushoehlen.swiss/gruppen/ – Gruppenangebote, Brunch am Fels CHF 49/29 ab 15 Personen, Höhlenraclette, Restaurant 75 + 75 Sitzplätze
  7. www.beatushoehlen.swiss/ueber-uns/hoehlenlegende/ – Legende vom heiligen Beatus, Hallstattzeit 750–450 v. Chr., Suetonius/Beatus um 112 n. Chr., Justus, Drache, Klause, Grab
  8. www.beatushoehlen.swiss/en/info-centre/ – Englische Fassung: «Open all year round», Fussweg ab Merligen 75–90 min und ab Beatenbucht 60–70 min, Schiffstation 20–25 min bergauf
  9. de.wikipedia.org/wiki/St._Beatus-H%C3%B6hlen – Koordinaten, 14 km erforscht, 1 km begehbar, 87 m Höhendifferenz, Reformation 1528, Zumauern und Aufbrechen, Kirche auf dem Beatenberg 1534–1535, Kapitänsgrotte und Johannes Knechtenhofer, Anteilschein der Genossenschaft vom 12.10.1904; zugleich Beleg für den Widerspruch «ohne Führung» / «Rundgang mit Führung»
  10. en.wikipedia.org/wiki/Beatus_of_Lungern – Älteste Beatus-Viten frühestens 10./11. Jahrhundert, nicht historisch beglaubigt, Vermengung mit Beatus von Vendôme, Klause «probably in the ninth century», Reformation und Überführung der Reliquien nach Lungern
  11. www.plattformj.ch/artikel/42768/ – 1814 Hans Stähli rund 200 m, 1848 Johann Knechtenhofer und die Kapitänsgrotte, Gründonnerstag 1903 Hermann Hartmann, Beatus-Kommission
  12. www.plattformj.ch/artikel/237266/ – Ganzjahresbetrieb seit 10. November 2025 nach zehntägiger Revision, Winterzeiten 10–17 Uhr, Winterprogramm mit Fondue, Höhlenraclette und Kerzenlicht-Führungen, Zitat Marc Schneider
  13. www.plattformj.ch/artikel/242528/ – Rund 196.000 Gäste 2025 (+9,8 %), bestes Ergebnis der Geschichte, 122. Generalversammlung am 25.04.2026, stabile Nachfrage ausserhalb der Hochsaison, Projekte Museum und Flimboweg
  14. www.radiobeo.ch/neuer-besucherrekord-fuer-die-st-beatus-hoehlen… – 178.570 Gäste 2024, +8,8 % gegenüber 2023, rund zwei Drittel ausländische Gäste, Artikel vom 27.01.2025
  15. www.htr.ch/story/wieder-mehr-gaeste-in-den-st-beatus-hoehlen-36884 – 114.523 Gäste 2022, +8,5 % gegenüber 2019, Beginn des sukzessiven Ganzjahresbetriebs, Eröffnung Restaurant Stein & Sein
  16. www.htr.ch/story/st-beatus-hoehlen-eroeffnen-restaurant-stein-s… – Eröffnung des Restaurants Stein & Sein 2022; «Neu sind die Türen auch während dem Winter jeweils samstags und sonntags geöffnet», Hauptsaison damals April bis Oktober (Artikel vom 01.04.2022)
  17. www.interlaken.swiss/erlebnisse/poi/st-beatus-hoehlen – Buslinie 21, Schiff bis Beatushöhlen-Sundlauenen, Parkgebühr CHF 7, Saisonzeiten und ausdrücklich «Geschlossen: 9.–20. November 2026»
  18. www.stibus.ch/stibus-wAssets/docs/fahrplaene2026/Linie_21_inter… – STI-Linie 21 Interlaken West–Thun, Fahrzeit 13 Minuten bis Beatushöhlen und 53 Minuten bis Thun Bahnhof, gültig ab 14.12.2025
  19. www.bls-schiff.ch/en/discover-offers/st-beatus-caves-combined-ticket – BLS-Kombiticket: Preise ab Interlaken West CHF 30.40, ab Thun CHF 48.40, ab Spiez CHF 50.00; Eintritt und Museum inbegriffen, nur am Kauftag gültig, ab Spiez nur 28.03.–14.11., Fussweg ca. 20 Minuten
  20. www.berneroberlandpass.ch/rabatte-partner/st-beatus-hoehlen/ – Berner Oberland Pass: 30 % Rabatt auf den Eintritt, Anreise im Pass enthalten
  21. www.freizeit.ch/freizeit/14060/st-beatus-hohlen-am-thunersee – «ab 1. Februar 2025 täglich geöffnet», Preise, Museumszeiten, Restaurant und Spielplatz
  22. www.schweiztipps.ch/st-beatus-hoehlen-thunersee-bern-interlaken/1067/ – Irrtum-Beleg: «Führungen ca. alle 30 Minuten (Dauer: 1 Stunde)», «Täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr», Spezialführungen bei Vollmond
  23. kraftort-natur.ch/beatushoehle-kraftort-am-thunersee/ – Irrtum-Beleg: Höhle «täglich von 10.30 bis 17.00 Uhr», Führungen alle 30 Minuten, «Höhlenmuseum von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Montag geschlossen», Besichtigung «mit einer geführten Tour»
  24. 4u-ontheroad.ch/ein-besuch-der-st-beatus-hoehlen/ – Irrtum-Beleg: «von Mitte März bis Mitte November täglich geöffnet», Kapelle im 12. Jahrhundert und Kloster «1538 im Zuge der Reformation aufgelöst»
  25. www.okwirsindweg.ch/beatushoehlen-am-thunersee-im-berner-oberland/ – Irrtum-Beleg: «ca 40 km soll die Gesamtlänge der Höhle sein»; Gehzeit ab Parkplatz ca. 10 Minuten
  26. www.onvista.de/news/2026/09-18-devisen-eurokurs-gefallen-ezb-re… – EZB-Referenzkurse vom 18.09.2026: 1 € = 0,9462 CHF und 1 € = 1,1460 $ – Grundlage aller Umrechnungen
  27. www.truemmelbachfaelle.ch/ – Trümmelbachfälle: zehn Gletscher-Wasserfälle im Berginnern, Tunnel-Lift, bis zu 20.000 l/s, Saison Anfang April bis Anfang November, 9–17 Uhr bzw. 8.30–18 Uhr, kein Zutritt für Kinder unter 4 Jahren und Hunde
  28. www.jungfrau.ch/de-ch/jungfraujoch-top-of-europe/eispalast/ – Eispalast: 3454 m, in den 1930er-Jahren von Bergführern geschaffen, minus drei Grad, Teil der Discovery Tour, Jungfraujoch-Ticket ab CHF 129.60
  29. www.hoellgrotten.ch/de/besucher.html – Höllgrotten Baar: Saison 1. April bis 31. Oktober, täglich 9–17 Uhr, selbstständiger Rundgang, Erwachsene CHF 14, Kinder 6–15 J. CHF 7, Tickets nur vor Ort
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