Unter dem Krakauer Hauptmarkt liegt vier Meter tief das größte archäologische Reservat seiner Art in Europa: mittelalterliche Straßen, Marktbuden und Kellermauern, dazu rund 700 Fundstücke und eine Multimedia-Inszenierung. Wer mehr will als die Podziemia Rynku, findet in und um Krakau vier weitere Untergeschosse mit Ticket: das Salzbergwerk Bochnia mit Bootsfahrt und 140-Meter-Rutsche, die Königsgrüfte in der Wawel-Kathedrale, die Künstlergruft auf der Skałka und die kleine Grabungsausstellung unter der Adalbertkirche. Das Salzbergwerk Wieliczka behandeln wir auf einer eigenen Seite.
- TicketsFür die Podziemia Rynku steht auf jedem Ticket ein Datum und eine Uhrzeit; gebucht wird über bilety.muzeumkrakowa.pl.
- Preis45 PLN (ca. 10 €) – Podziemia Rynku, Erwachsene (Normalticket)
- GeöffnetPodziemia Rynku: Montag 10–19 Uhr, Dienstag 10–15 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10–19 Uhr, Freitag bis Sonntag 10–20 Uhr.
- Beste ZeitFür die Podziemia Rynku die Randzeiten: gleich um 10 Uhr oder ab etwa 17 Uhr an den langen Freitagen bis Sonntagen.
- PlatzangstDie Podziemia Rynku sind weitläufig, hell und gut belüftet – für Menschen mit Klaustrophobie der mildeste Einstieg.
Sechs Orte unter Krakau im Vergleich
Podziemia Rynku (Rynek Podziemny)
Das Hauptziel: ein archäologisches Reservat von knapp 4.000 m² auf über 6.000 m² Gesamtfläche, vier Meter unter dem Pflaster des Hauptmarkts. Der Weg führt zwischen den Stein- und Ziegelmauern der mittelalterlichen Kaufhäuser hindurch – Kramy Bolesławowe, Kramy Bogate, der Großen Waage und den nordöstlichen Kellern der Tuchhallen –, über freigelegte Straßenbeläge aus dem 11. Jahrhundert und vorbei an rund 700 Fundstücken, darunter ein 693 Kilogramm schwerer Bleibarren.
37 Touchscreens, 27 Projektoren, 38 Plasma- und LCD-Schirme, 98 Lautsprecher, vier Hologramme, ein Wasserdampf-Vorhang und 13 Filme; einziger Krakauer Untergrund mit Aufzug und schwellenlosem Zugang.
45 PLN (ca. 10 €), ermäßigt 35 PLN, Familie 90 PLN; dienstags frei (09/2026)
Salzbergwerk Bochnia (Kopalnia Soli Bochnia)
Polens ältestes Steinsalzbergwerk, 1248 begonnen und damit älter als Wieliczka, seit 2013 gemeinsam mit Wieliczka UNESCO-Welterbe. Man fährt mit dem Förderkorb ein, setzt sich in eine Grubenbahn, läuft durch eine Multimedia-Inszenierung mit genuesischen Kaufleuten und polnischen Königen und landet in der Kammer Ważyn, 250 Meter unter Tage. Die Bootsfahrt durch einen mit Sole gefluteten Gang 230 Meter unter der Oberfläche gibt es in keinem anderen polnischen Salzbergwerk.
140 Meter lange unterirdische Rutsche zwischen zwei Sohlen (ab 9 Jahren), Salzsandkasten und Sportplatz in Ważyn, 288 Schlafplätze für Übernachtungen, deutscher Audioguide. 700 Stufen auf der Standardroute, rund 1.000 mit Końska Droga.
Touristenroute ab ca. 82 PLN (ca. 19 €) online, mit Bootsfahrt ab ca. 102 PLN, mit Bootsfahrt und Pferdeweg ab ca. 114 PLN; an der Kasse teurer (09/2026)
Königsgrüfte in der Wawel-Kathedrale (Groby Królewskie)
Unter der Kathedrale liegt die Nationalnekropole Polens. Die älteste und besterhaltene Kammer ist die Krypta des heiligen Leonhard von 1118, in der unter anderem Johann III. Sobieski, Michał Korybut Wiśniowiecki und Tadeusz Kościuszko ruhen; Marschall Józef Piłsudski liegt seit 1937 in der Krypta unter dem Silberglockenturm. Die einzelnen Grüfte wurden zwischen 1872 und 1877 durch neue Gänge verbunden, damit man sie überhaupt begehen kann.
Audioguide in elf Sprachen inklusive Deutsch (15 PLN). Fotografieren ist in Kathedrale und Grüften verboten. Das Zamek-Królewski-Ticket für die Burg gilt hier nicht – die Kathedrale ist eine Pfarrei mit eigener Kasse.
26 PLN (ca. 6 €), ermäßigt 18 PLN, Gruppen ab 10 Personen 23/16 PLN – einschließlich Kathedrale, Zygmunt-Glocke und Museen (09/2026)
Krypta Zasłużonych auf der Skałka (Nationalpantheon)
Die Gruft unter der Pauliner-Basilika an der Weichsel wurde 1876 bis 1880 von Teofil Żebrawski eingerichtet und nimmt seither Polens Künstler und Gelehrte auf. Erster Bestatteter war 1880 der Chronist Jan Długosz, letzter 2004 der Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz; dazwischen liegen unter anderem Stanisław Wyspiański, Jacek Malczewski, Karol Szymanowski und Adam Asnyk – insgesamt 13 Gräber.
Führung auf Deutsch, Englisch oder Italienisch nach Voranmeldung (Tel. +48 453 699 177). Der Archäologiepark zeigt die Fundamente der ältesten, romanischen Kirche auf der Skałka. Gruppen ab 20 Personen brauchen Kopfhörer oder einen zweiten Führer.
30 PLN (ca. 7 €), ermäßigt 20 PLN, Kopfhörer für Gruppen 8 PLN; nur Barzahlung (09/2026)
Kellergewölbe der Tuchhallen und Kellerrundgänge der Altstadt
Eine eigene Tour durch die Sukiennice-Keller gibt es 2026 nicht: Der nordöstliche Kellerzug der Tuchhallen ist in die Ausstellung der Podziemia Rynku eingebaut und nur mit deren Ticket zu sehen, zusammen mit den Fundamenten der Tuchhallen selbst. Die übrigen Altstadtkeller sind Gastronomie und Kultur – die Piwnica pod Baranami, das Theater unter den Tuchhallen, Kellerlokale an der Grodzka und der Floriańska –, dort geht man als Gast hinein, nicht als Museumsbesucher. Was kommerzielle Anbieter als „Underground Tour“ verkaufen, ist in der Regel eine Stadtführung mit Eintritt in die Podziemia Rynku.
Die Tuchhallen-Keller sind der einzige Abschnitt der Route, der nicht Grabung, sondern erhaltenes Bauwerk ist – hier sieht man, wie tief der Handelsbau tatsächlich in den Boden reicht.
Im Ticket der Podziemia Rynku enthalten (45 PLN / ca. 10 €); Kellerlokale ohne Eintritt (09/2026)
Podziemia der Adalbertkirche (Kościół św. Wojciecha)
Das kleinste und billigste Untergeschoss am Rynek: In den Grundmauern der Adalbertkirche, einer der ältesten Steinkirchen Krakaus aus der Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert, zeigt das Archäologische Museum die Ausstellung „Geschichte des Krakauer Hauptmarkts und der Adalbertkirche“ – Rekonstruktionen der hölzernen Vorgängerbauten, der romanischen Kirche und der Entwicklung des Platzes seit der Stadtgründung 1257.
Im Kirchenraum darüber wird weiter Gottesdienst gefeiert – das Museum bittet ausdrücklich um Ruhe. Außerhalb der Saison bleibt die Treppe zu.
7 PLN (ca. 1,60 €), ermäßigt 5 PLN; dienstags freier Eintritt (09/2026, Drittquelle)
Tickets und Preise
Für die Podziemia Rynku steht auf jedem Ticket ein Datum und eine Uhrzeit; gebucht wird über bilety.muzeumkrakowa.pl. Als Einzelbesuch gelten 1 bis 15 Personen, als Gruppe 16 bis 30. Der Betreiber warnt ausdrücklich: Wer weder reserviert noch vorab kauft, kommt womöglich nicht hinein. Eine Führung muss mindestens vier Tage vorher gebucht werden; eine verspätete Absage kostet 250 PLN Vertragsstrafe. Für Bochnia gilt ein dynamischer Preis: je früher online gekauft, desto billiger, spätestens 60 Minuten vor Beginn der gewählten Route.
Offizielle Preise
- Podziemia Rynku, Erwachsene (Normalticket)45 PLN (ca. 10 €)
- Podziemia Rynku, ermäßigt (Schüler, Studierende, ab 65, Renten- und Pensionsempfänger, Menschen mit Behinderung samt Begleitung, Lehrkräfte)35 PLN (ca. 8 €)
- Podziemia Rynku, Familienticket (2 Erwachsene + 2 Kinder bis 16 oder 1 Erwachsener + 3 Kinder)90 PLN (ca. 21 €)
- Podziemia Rynku, Gruppenpreis pro Person (ab 10 Personen) / Schulgruppe pro Person35 PLN (ca. 8 €) / 26 PLN (ca. 6 €)
- Podziemia Rynku, Führung durch die Dauerausstellung (Pauschale je Gruppe, zusätzlich zum Eintritt)350 PLN (ca. 80 €); Schulgruppen 320 PLN (ca. 73 €)
- Podziemia Rynku, Dienstag0 PLN (freier Eintritt, Karten nur an der Kasse am Besuchstag)
- Kombiticket „Kraków Średniowieczny“: Podziemia Rynku + Rathausturm + Stadtmauer mit Barbakan, normal / ermäßigt / Familie64 PLN (ca. 15 €) / 56 PLN (ca. 13 €) / 128 PLN (ca. 29 €)
- Podziemia Rynku mit Karta Krakowska (nur für Krakauer), normal / ermäßigt36 PLN (ca. 8,25 €) / 28 PLN (ca. 6,40 €)
- Salzbergwerk Bochnia, Touristenroute mit Multimedia-Ausstellung, normal / ermäßigt (Online-Frühbucherpreis)ab 82 PLN (ca. 19 €) / ab 70 PLN (ca. 16 €)
- Salzbergwerk Bochnia, Touristenroute mit unterirdischer Bootsfahrt, normal / ermäßigtab 102 PLN (ca. 23 €) / ab 90 PLN (ca. 21 €)
- Salzbergwerk Bochnia, Touristenroute mit Bootsfahrt und Pferdeweg (Końska Droga), normal / ermäßigtab 114 PLN (ca. 26 €) / ab 103 PLN (ca. 24 €)
- Salzbergwerk Bochnia, Touristenroute mit Multimedia-Ausstellung, Kassenpreis normal / ermäßigt (Tourismusportal der Woiwodschaft)105 PLN (ca. 24 €) / 91 PLN (ca. 21 €); online 10 PLN je Person günstiger
- Salzbergwerk Bochnia, Übernachtung in der Kammer Ważyn (Pobyt nocny), normal / ermäßigt, Bettwäsche extra199 PLN (ca. 46 €) / 189 PLN (ca. 43 €) + 24 PLN (ca. 5,50 €)
- Salzbergwerk Bochnia, Parkplatz am Campi-Schacht, Pkw pro Tag15 PLN (ca. 3,40 €)
- Wawel-Kathedrale inklusive Königsgrüfte, Zygmunt-Glocke und Kathedralmuseum, Einzelbesucher normal / ermäßigt26 PLN (ca. 6 €) / 18 PLN (ca. 4 €); Gruppen ab 10 Personen 23 / 16 PLN
- Wawel-Kathedrale, Audioguide (auch auf Deutsch), normal / ermäßigt / Gruppe pro Person15 PLN (ca. 3,40 €) / 11 PLN (ca. 2,50 €) / 9 PLN (ca. 2 €)
- Krypta Zasłużonych auf der Skałka, Führung normal / ermäßigt, Kopfhörer für Gruppen30 PLN (ca. 7 €) / 20 PLN (ca. 4,60 €) / 8 PLN (ca. 1,80 €); nur Barzahlung
- Podziemia der Adalbertkirche (Muzeum Archeologiczne), normal / ermäßigt; dienstags frei7 PLN (ca. 1,60 €) / 5 PLN (ca. 1,15 €)
- Drachenhöhle Smocza Jama unter dem Wawel, normal / ermäßigt, Kinder unter 7 frei15 PLN (ca. 3,40 €) / 10 PLN (ca. 2,30 €)
- Regionalzug Kraków Główny – Bochnia, einfache Fahrtab ca. 16 PLN (ca. 3,70 €)
Stand 09/2026, gültig seit 02.01.2026 · Quelle und Direktbuchung: muzeumkrakowa.pl/oddzialy/rynek-podziemny
Wenn alles ausgebucht ist
Die Podziemia Rynku gehören zu den meistbesuchten Museen Polens – rund 4,3 Millionen Besucher in den ersten 14 Jahren. In der Hauptsaison und an verlängerten Wochenenden sind die Zeitfenster am Vortag oft weg. Am kostenlosen Dienstag sind die Freikarten regelmäßig am Vormittag vergriffen.
Tickets und Untergrund-Touren in Krakau
Für das Museum unter dem Hauptmarkt bringt ein Wiederverkäufer wenig: Der Betreiber verkauft dieselben Zeitfenster zum Festpreis von 45 PLN, dienstags sogar gratis, und die Aufschläge zahlt man für die Führung mit. Lohnend wird der Umweg dort, wo der Betreiber selbst nicht auf Deutsch verkauft – bei Tagesausflügen nach Bochnia mit Transfer ab Krakau und bei deutschsprachigen Altstadtrundgängen; dabei immer prüfen, ob der Museumseintritt im Preis enthalten ist.
Krakau: Führung durch Schloss Wawel & Kathedrale
Krakau: Führung durch das unterirdische Museum Podziemia Rynku
Krakau: UNESCO-Salzbergwerk Bochnia & unterirdische Bootsfahrt
Krakau: Führung durch Wawel – Kathedrale und/oder Burg
Alle 9 Angebote zeigen
Krakau: Führung ohne Anstehen durch das Unterirdische Museum Podziemia Rynku
Krakau: UNESCO-Salzbergwerk Bochnia – Tour und Untergrund-Rafting
Krakau: Führung durch das Untergrundmuseum
Salzbergwerk Bochnia, Minenzug, Bootsfahrt + Hotelabholung
Krakau: Ältestes UNESCO-Salzbergwerk Bochnia & Bootsfahrt
Buchung über GetYourGuide (Partnerlink, Werbung). Meist kostenlos stornierbar bis 24 Stunden vorher. Preise Stand 20.09.2026.
Öffnungszeiten und beste Zeit
Podziemia Rynku: Montag 10–19 Uhr, Dienstag 10–15 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 10–19 Uhr, Freitag bis Sonntag 10–20 Uhr. Letzter Einlass 75 Minuten vor Schluss (die Besuchsordnung nennt für Einzelbesucher 80 und für Gruppen 90 Minuten). Fester Ruhetag: jeder zweite Montag im Monat. Zusätzlich geschlossen 2026: 12. Oktober, 1., 9., 11. und 16.–18. November, 14., 24. und 25. Dezember; am 26. Dezember 10–18 Uhr, am 31. Dezember 10–15 Uhr. — Salzbergwerk Bochnia: täglich, erste Gruppen gegen 9 Uhr, Abfahrtszeiten je nach Route im Buchungssystem. — Wawel-Kathedrale mit Königsgrüften: April bis Oktober Mo–Sa 9–17 Uhr, So ab 12.30 Uhr; November bis März Mo–Sa 9–16 Uhr, So ab 12.30 Uhr; geschlossen Gründonnerstag, Karsamstag, Ostersonntag, Heiligabend und 1. Weihnachtstag. — Krypta Zasłużonych auf der Skałka: Einzelbesuch nur mit Führung und nur am Wochenende, in der Sommersaison (1. Juli bis 30. September 2026) samstags 10, 12 und 15 Uhr, sonntags 11.30, 13.30 und 15 Uhr. — Podziemia der Adalbertkirche: Mai bis Oktober, Mo–Sa 10–17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr, sonntags geschlossen.
Wann es am ruhigsten ist
Für die Podziemia Rynku die Randzeiten: gleich um 10 Uhr oder ab etwa 17 Uhr an den langen Freitagen bis Sonntagen. Der kostenlose Dienstag klingt verlockend, ist aber der schlechteste Tag – das Haus schließt schon um 15 Uhr, es gibt keine Reservierung, und die Freikarten sind oft vormittags weg. Zweiten Montag im Monat meiden, da ist geschlossen. Bochnia lohnt sich als Ganztagesausflug unter der Woche, wenn keine Schulgruppen unterwegs sind; die Krypta auf der Skałka ist für Einzelbesucher nur am Wochenende und in der Sommersaison offen, die Adalbert-Ausstellung nur von Mai bis Oktober.
Für wen geeignet?
Mit Kindern
Die Podziemia Rynku sind für Kinder gemacht: Nebelvorhang, Hologramme, Modelle und Touchscreens, dazu ein Museumsspielplatz-Charakter ohne Stufenmarathon. Unter 7 Jahren ist der Eintritt frei. In Bochnia hängt die Route am Alter: Grundvariante ohne Untergrenze, mit Bootsfahrt ab 3 Jahren, mit Pferdeweg ab 7 Jahren, die 140-Meter-Rutsche ab 9 Jahren. Kinder unter 3 Jahren fahren in Bochnia gratis ein.
Mindestalter
Podziemia Rynku: keines. Bochnia: Bootsfahrt ab 3, Końska Droga ab 7, Rutsche ab 9 Jahren. Krypta Zasłużonych, Wawel-Grüfte und Adalbert-Untergeschoss: keines.
Rollstuhl
Podziemia Rynku: schwellenloser Zugang, Rampen, Aufzug und behindertengerechtes WC – der einzige größere Krakauer Untergrund, der wirklich befahrbar ist. Bochnia: Es gibt eine eigens angepasste Route mit festen Zeiten für Menschen mit Behinderung und ihre Begleitung (Ebene August, Kinga-Kapelle, Kammer Mysiur, Ważyński-Göpel, Aufenthalt in Ważyn); die normalen Routen und die Bootsfahrt sind nicht rollstuhlgeeignet. Smocza Jama und die Krypten sind über steile Treppen nicht zugänglich.
Kinderwagen
In den Podziemia Rynku dank Aufzug machbar. In Bochnia unpraktisch (Grubenbahn, 700 bis 1000 Stufen), in der Smocza Jama ausdrücklich verboten.
Hunde
In den Podziemia Rynku verboten, ausgenommen Assistenzhunde. In Bochnia sind Tiere generell nicht erlaubt.
Platzangst
Die Podziemia Rynku sind weitläufig, hell und gut belüftet – für Menschen mit Klaustrophobie der mildeste Einstieg. Bochnia nennt Klaustrophobie ausdrücklich als Gegenanzeige, ebenso Kreislauf- und Atemwegsschwäche; die Bootsfahrt führt durch einen engen, mit Sole gefluteten Gang. Die Königsgrüfte und die Krypta auf der Skałka sind niedrige, enge Gewölbe.
Kleidung
Unter dem Rynek ist es spürbar kühler als oben – ein leichter Pullover oder eine Jacke lohnt sich auch im Hochsommer; der Boden kann feucht sein, feste Schuhe sind besser als Sandalen. In Bochnia herrschen konstant 15 bis 17 °C bei rund 70 Prozent Luftfeuchte, dazu 3 Kilometer Fußweg: geschlossene Sport- oder Wanderschuhe und eine Jacke. Rucksäcke über 30 Liter und lange Schirme sind in den Podziemia Rynku verboten, in Bochnia gibt es weder Garderobe noch Gepäckaufbewahrung.
Fotografieren
Podziemia Rynku: Fotografieren ist erlaubt, Blitzlicht nicht; Fotoshootings und kommerzielle Aufnahmen brauchen die Zustimmung des Museums und der Stadt. Außerdem gelten in der Ausstellung Essens-, Rauch- und Telefonierverbot, und wer einmal draußen ist, darf nicht zurück. In der Wawel-Kathedrale und in den Königsgrüften ist Fotografieren untersagt.
Anreise
Mit Bus und Bahn
Die Podziemia Rynku liegen unter dem Hauptmarkt und sind vom Hauptbahnhof Kraków Główny in rund zehn Gehminuten durch die Galeria Krakowska und das Florianstor zu erreichen; Autos dürfen ohnehin nicht auf den Rynek. Nach Bochnia fahren nach Fahrplan des regionalen Betreibers Koleje Małopolskie mehr als 20 Züge täglich ab Kraków Główny, Fahrzeit je nach Zug 32 bis 52 Minuten, erste Abfahrt frühmorgens, letzte Rückfahrt spätabends; vom Bahnhof Bochnia sind es laut Bergwerk etwa zehn Minuten zu Fuß bis zum Campi-Schacht. Auf der Skałka hält die Straßenbahn an der Haltestelle Plac Wolnica, zum Wawel geht man vom Rynek 15 Minuten die Grodzka hinunter.
Mit dem Auto
In der Krakauer Altstadt gibt es für Besucher praktisch keine Parkplätze; sinnvoll sind die Park-and-ride-Anlagen am Stadtrand und die Tram. Am Campi-Schacht in Bochnia steht ein unbewachter Parkplatz für 15 PLN pro Tag und Pkw. Achtung: Die Route mit Końska Droga startet montags bis freitags nicht am Campi-, sondern am Sutoris-Schacht mitten in der Stadt (ul. Solna 2), rund zehn Gehminuten vom Parkplatz entfernt.
Ab der nächsten Stadt
Bochnia liegt rund 40 Kilometer östlich von Krakau, Wieliczka rund 14 Kilometer südöstlich – in derselben Richtung, aber zwei getrennte Bergwerke. Wer beide Salzbergwerke an einem Tag sehen will, sollte 3 bis 4 Stunden je Anlage plus Fahrzeit rechnen; realistisch ist das nur mit dem Auto und straffer Planung.
Tipps für den Besuch
- Ticket für die Podziemia Rynku vorab online mit Zeitfenster buchen. Der Betreiber sagt selbst, dass ohne Reservierung der Einlass nicht sicher ist.
- Wer den Rathausturm und die Stadtmauer mit Barbakan ohnehin sehen will, fährt mit dem Kombiticket „Kraków Średniowieczny“ für 64 PLN günstiger als mit drei Einzeltickets.
- Den zweiten Montag im Monat und den 12. Oktober, 1., 9., 11. und 16. bis 18. November sowie den 14., 24. und 25. Dezember 2026 aus der Planung streichen – dann ist die Ausstellung zu.
- Am kostenlosen Dienstag früh an der Kasse sein: Es gibt keine Online-Reservierung, höchstens fünf Karten pro Person, und das Haus schließt schon um 15 Uhr.
- Für Bochnia die Route vor dem Kauf aussuchen – Bootsfahrt ab 3, Pferdeweg ab 7, Rutsche ab 9 Jahren. Wer mit kleinen Kindern kommt, ist mit dem reinen Aufenthalt in der Kammer Ważyn oft besser bedient als mit vier Stunden Rundgang.
- In Bochnia den deutschen Audioguide an der Kasse verlangen, bevor man in den Förderkorb steigt – unter Tage wird geführt wird auf Polnisch, und nachträglich gibt es kein Gerät mehr.
- Wer die Route mit Końska Droga bucht, muss wissen: Montag bis Freitag beginnt sie am Sutoris-Schacht in der Stadtmitte, am Wochenende am Campi-Schacht am Parkplatz.
- In den Podziemia Rynku vorher zu Ende essen und trinken: Essen, Trinken, Telefonieren und Blitzlicht sind verboten, und wer die Ausstellung verlässt, darf nicht zurück.
- Rucksäcke über 30 Liter und lange Schirme werden am Eingang zurückgewiesen; in Bochnia gibt es weder Garderobe noch Schließfächer.
- Auf der Skałka Bargeld mitnehmen – Kartenzahlung ist dort nicht möglich – und für eine deutsche Führung mindestens ein paar Tage vorher anrufen oder mailen.
Was oft falsch im Netz steht
Nein. Es ist ein archäologisches Reservat vier Meter unter dem Pflaster des Hauptmarkts, betrieben vom Museum der Stadt Krakau. Die Salzbergwerke liegen außerhalb: Wieliczka 14 km, Bochnia 40 km entfernt, mit eigenen Betreibern und eigenen Tickets.
Das sind Preise von vor Jahren – krakau-info.de nennt 26 Złoty mit dem Zusatz „Herbst 2022“, englische Portale 21 Złoty. Seit dem 2. Januar 2026 kostet das Normalticket 45 PLN (ca. 10 €), ermäßigt 35 PLN, Familie 90 PLN.
So steht es bei ADAC Maps, es stimmt aber nicht. Geschlossen ist jeder zweite Montag im Monat. Dienstags ist geöffnet – verkürzt bis 15 Uhr und mit freiem Eintritt. Der erste Dienstag im Monat ist der Ruhetag der Schindler-Fabrik, eines anderen Hauses desselben Museums.
Diese Zeiten kursieren auf deutschsprachigen Portalen und stammen aus einer früheren Sommerregelung. Nach dem aktuellen Aushang des Betreibers gilt: Montag 10–19, Dienstag 10–15, Mittwoch und Donnerstag 10–19, Freitag bis Sonntag 10–20 Uhr, letzter Einlass 75 Minuten vor Schluss.
Genau das geht nicht. An kostenlosen Tagen nimmt das Museum keine Reservierungen an, die Eintrittskarten gibt es nur an der Kasse des jeweiligen Hauses am Besuchstag, höchstens fünf pro Person und mit aufgedruckter Startzeit; wer mehr als 15 Minuten zu spät kommt, verliert den Platz.
Bochnia ist älter. Dort wurde 1248 Steinsalz gefunden und gefördert; das Bergwerk nennt dieses Jahr selbst als Betriebsbeginn und gilt als ältestes Steinsalzbergwerk Polens. Wieliczka steht seit 1978 auf der UNESCO-Liste, Bochnia wurde am 23. Juni 2013 hinzugefügt – seither ist es eine gemeinsame Welterbestätte.
Es sind zwei eigenständige Bergwerke in zwei Städten, rund 30 Kilometer voneinander entfernt, mit verschiedenen Betreibern, getrennten Tickets und völlig verschiedenem Programm – in Bochnia gibt es Grubenbahn, Bootsfahrt und Rutsche, in Wieliczka die Kinga-Kapelle.
So steht es auf der deutschsprachigen Seite des Krakauer Tourismusportals, die für Preise zudem auf die längst abgeschaltete Domain bochnia-mine.eu verweist. Tatsächlich bucht man eine feste Startzeit für eine bestimmte Route, die erste Gruppe fährt gegen 9 Uhr ein. Geführt wird auf Polnisch; Deutschsprachige bekommen an der Kasse einen Audioguide, eine deutsche Live-Führung gibt es nur nach Voranmeldung beim Biuro Obsługi Turystyki. Der Eintritt beginnt online bei rund 82 PLN und liegt an der Kasse laut Tourismusportal der Woiwodschaft bei 105 PLN.
Geschichte in Kürze
- Vom 10. Jahrhundert an lag dort, wo heute der Hauptmarkt ist, zuerst ein Friedhof, später eine offene Handwerkersiedlung; beides ist in den Podziemia Rynku im Bodenprofil zu sehen.
- Der Mongolensturm von 1241 setzte der Siedlung ein Ende – die Brandschichten im Untergrund gehören zum Kernbestand der Ausstellung.
- 1257 wurde mit der Stadtgründung nach Magdeburger Recht der heutige Rynek Główny abgesteckt, einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas; die Kaufhäuser darauf wuchsen über Jahrhunderte zu den Tuchhallen zusammen.
- Mitte 2005 begannen unter dem östlichen Teil des Platzes die Grabungen, aus denen das Museum wurde; die Anlage kostete knapp 38 Millionen Złoty.
- Am 24. September 2010 wurde die Abteilung Rynek Podziemny eröffnet, drei Tage später die Dauerausstellung „Śladem europejskiej tożsamości Krakowa“ – bis Oktober 2024 kamen rund 4,3 Millionen Besucher.
- Im 40 Kilometer entfernten Bochnia stieß man 1248 auf Steinsalz; die Bohrbrunnensole wurde dort schon lange vorher genutzt. Damit ist Bochnia das älteste Steinsalzbergwerk Polens.
- 1368 regelte Kasimir der Große mit dem Salinenstatut den Betrieb der königlichen Salzwerke, zu denen Bochnia und Wieliczka gemeinsam gehörten; die industrielle Förderung in Bochnia endete 1990.
- Am 23. Juni 2013 erweiterte die UNESCO die seit 1978 bestehende Welterbestätte Wieliczka um Bochnia – seither heißt sie „Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia“.
Häufige Fragen
Was kostet der Eintritt in die Podziemia Rynku in Krakau 2026?
Erwachsene zahlen 45 PLN (rund 10 Euro), ermäßigt 35 PLN, das Familienticket für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 16 Jahre kostet 90 PLN. Kinder unter 7 Jahren sind frei. Die Preise gelten seit dem 2. Januar 2026; ältere Angaben von 21 bis 32 Złoty, die noch im Netz stehen, sind überholt.
Braucht man ein Ticket im Voraus, oder kann man einfach hingehen?
Im Voraus buchen. Auf jedem Ticket stehen Datum und Uhrzeit, und die Besuchsordnung sagt ausdrücklich, dass ohne vorherige Reservierung oder Kauf der Einlass nicht gesichert ist. Gebucht wird auf bilety.muzeumkrakowa.pl, getrennt nach Einzelbesuchern (1 bis 15 Personen) und Gruppen (16 bis 30).
Stimmt es, dass dienstags der Eintritt frei ist?
Ja, dienstags ist der Eintritt in die Podziemia Rynku frei – aber mit Haken. Es gibt keine Online-Reservierung, die Freikarten werden nur an der Kasse am Besuchstag ausgegeben, höchstens fünf pro Person, und das Haus schließt dienstags schon um 15 Uhr, letzter Einlass also gegen 13.45 Uhr. Wer sicher hinein will, kommt kurz nach zehn.
Wann ist das Museum unter dem Krakauer Hauptmarkt geschlossen?
Fester Ruhetag ist jeder zweite Montag im Monat. Dazu kommen 2026 der 12. Oktober, der 1., 9., 11. und 16. bis 18. November sowie der 14., 24. und 25. Dezember. Am 26. Dezember ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am 31. Dezember von 10 bis 15 Uhr.
Wie lange braucht man für die Podziemia Rynku?
Für den Rundgang allein reicht eine Stunde, mit den Multimedia-Stationen und Filmen werden schnell anderthalb. Eine gebuchte Museumsführung dauert rund 75 Minuten und kostet zusätzlich 350 PLN je Gruppe. Planen Sie den Besuch so, dass Sie spätestens 75 Minuten vor Schließung drin sind.
Lohnt sich Bochnia, wenn man schon in Wieliczka war?
Ja, wenn Sie einen ganzen Tag haben. Bochnia ist das ältere Bergwerk, seit 1248 in Betrieb, und zeigt etwas anderes: eine Fahrt mit der Grubenbahn, eine Bootsfahrt durch einen solegefluteten Gang 230 Meter unter Tage und eine 140 Meter lange Rutsche zwischen zwei Sohlen. Wieliczka punktet dafür mit der Kinga-Kapelle und deutschen Live-Führungen.
Wie kommt man ohne Auto von Krakau nach Bochnia?
Mit dem Zug ab Kraków Główny: Nach Fahrplan von Koleje Małopolskie fahren täglich über 20 Verbindungen, die Fahrt dauert je nach Zug 32 bis 52 Minuten, ein Regionalticket kostet ab etwa 16 PLN. Vom Bahnhof Bochnia sind es laut Bergwerk rund zehn Minuten zu Fuß bis zum Campi-Schacht, wo die Touristenrouten starten.
Gibt es in Krakau unterirdisch etwas auf Deutsch?
In der Wawel-Kathedrale einen Audioguide für 15 PLN, in Bochnia einen kostenlosen deutschen Audioguide, den man vor der Einfahrt an der Kasse holt, und auf der Skałka eine deutschsprachige Führung nach Voranmeldung. In den Podziemia Rynku gibt es keine regelmäßige deutsche Führung; die Multimedia-Stationen laufen mehrsprachig, und mehrere Reiseportale nennen einen Audioguide für 5 PLN, was der Betreiber selbst nicht bestätigt.
Ist der Krakauer Untergrund mit Rollstuhl oder Kinderwagen machbar?
Die Podziemia Rynku ja: schwellenloser Zugang, Rampen, Aufzug und behindertengerechtes WC. Bochnia bietet eine eigens angepasste Route mit festen Zeiten an, die Stufen und enge Passagen umgeht – die normalen Routen und die Bootsfahrt aber nicht. Die Königsgrüfte, die Krypta auf der Skałka und die Drachenhöhle Smocza Jama sind über steile Treppen nicht zugänglich.
Darf man in den Podziemia Rynku fotografieren?
Fotografieren ist für private Zwecke erlaubt, Blitzlicht jedoch nicht. Fotoshootings und kommerzielle Aufnahmen brauchen die Genehmigung des Museums und der Stadt. In der Ausstellung gelten außerdem Essens-, Trink-, Rauch- und Telefonierverbot. In der Wawel-Kathedrale und in den Königsgrüften ist Fotografieren ganz untersagt.
Was zieht man an, und wie kalt ist es unten?
In Bochnia herrschen konstant 15 bis 17 °C bei rund 70 Prozent Luftfeuchte – Jacke und geschlossene Schuhe sind Pflicht, denn es warten 700 Stufen und etwa 3 Kilometer Fußweg. Für die Podziemia Rynku nennt der Betreiber keine Temperatur; es ist merklich kühler als oben und der Boden kann feucht sein, ein Pullover und feste Schuhe reichen.
Kann man die Keller der Tuchhallen separat besichtigen?
Nein. Der nordöstliche Kellerzug der Sukiennice ist in die Ausstellung der Podziemia Rynku eingebaut und nur mit deren Ticket zu sehen. Andere Altstadtkeller wie die Piwnica pod Baranami sind Lokale und Bühnen, keine Museen – dort kommt man als Gast hinein, nicht mit Eintrittskarte.
Kann man die Krakauer Luftschutzbunker besichtigen?
Regulär nicht. Die beiden hergerichteten Schutzräume Nr. 7 und Nr. 8 vom Typ LS-Deckungsgraben unter dem Plac Inwalidów und dem Park Krakowski betreut der Verein Rawelin; geöffnet werden sie nur sporadisch, etwa zur Museumsnacht, oder für angemeldete Gruppen nach telefonischer Absprache. Elektrisches Licht gibt es dort nicht.
Gibt es geführte Besuche in den Stollen des Liban-Steinbruchs?
Nach den 2026 auffindbaren Angaben nicht. Der Liban-Steinbruch in Podgórze ist frei zugänglich und wird gelegentlich mit kostenlosen naturkundlichen Spaziergängen des städtischen Grünflächenamts bespielt; ein reguläres unterirdisches Besuchsangebot ist nicht belegt.
Quellen
30 Quellen anzeigen – alle Angaben dieser Seite sind belegt
- www.muzeumkrakowa.pl/oddzialy/rynek-podziemny – Podziemia Rynku: Öffnungszeiten nach Wochentagen, zweiter Montag im Monat geschlossen, Schließtage 2026, letzter Einlass 75 Min., freier Dienstag ohne Reservierung, Preise 45/35/90/35/26 PLN, Führung 350 PLN, Kombiticket Kraków Średniowieczny, Adresse, Karta-Krakowska-Preise
- www.muzeumkrakowa.pl/godziny-otwarcia-i-ceny-biletow – Öffnungszeiten und Preise aller Häuser des Muzeum Krakowa, Besucherzentrum Krzysztofory 10–19 Uhr, abweichender Gratistag der Schindler-Fabrik (Montag)
- www.muzeumkrakowa.pl/oddzialy/regulamin-zwiedzania-9 – Besuchsordnung Podziemia Rynku: Einzelbesuch 1–15, Gruppen 16–30 Personen, Führung 75 Min., Buchung mind. 4 Tage vorher, 250 PLN Vertragsstrafe, Verbot von Blitzlicht, Essen, Rucksäcken über 30 l und langen Schirmen, kein Wiedereintritt, letzter Einlass 80/90 Min.
- www.muzeumkrakowa.pl/znizki-i-wstep-wolny – Wer ermäßigt oder frei hineinkommt, Familienticket-Definition, Gruppengröße ab 10 Personen für die Podziemia Rynku, Kinder unter 7 frei, Karta Krakowska 20 Prozent
- www.muzeumkrakowa.pl/zasady-zwiedzania-w-dni-nieodplatnego-wstepu – Regeln an kostenlosen Tagen: keine Reservierung, Karten nur an der Kasse, max. 5 pro Person, aufgedruckte Startzeit, Verfall nach 15 Minuten, Tageslimits je Haus
- www.muzeumkrakowa.pl/trasy-muzealne/krakow-sredniowieczny – Kombiticket 64/56/128 PLN, Umfang der Route (Podziemia Rynku, Rathausturm, Stadtmauer, Barbakan), Multimedia-Inventar 37 Touchscreens, 27 Projektoren, 38 Plasma-/LCD-Schirme, 98 Lautsprecher, 4 Hologramme, Rynek 1257 abgesteckt, Mongolensturm 1241, Bleibarren fast 700 kg
- www.muzeumkrakowa.pl/oddzialy/muzeum-bez-barier-1 – Barrierefreiheit Podziemia Rynku: schwellenloser Zugang, Rampen, Aufzug, behindertengerechtes WC
- pl.wikipedia.org/wiki/Podziemia_Rynku_w_Krakowie – Über 6.000 m² Gesamtfläche, knapp 4.000 m² Reservat, Grabungen ab Mitte 2005, Straßenbeläge aus dem 11. Jh., Eröffnung 24.09.2010, Ausstellung ab 27.09.2010, Baukosten knapp 38 Mio. PLN, rund 700 Exponate, 600 3D-Rekonstruktionen, 500 elektronische Abbildungen, 13 Filme, 693 kg schwerer Bleibarren
- lovekrakow.pl/ponad-4-mln-turystow-odwiedzilo-krakowski-rynek-p… – Rund 4,3 Mio. Besucher in 14 Jahren, „vier Meter unter der Erde“, über 6.000 m², Eröffnung 24.09.2010, Baukosten fast 38 Mio. PLN (Artikel vom 15.10.2024)
- kopalnia-bochnia.pl/wycieczki/trasa-turystyczna-z-ekspozycja-mu… – Bochnia Grundroute: vier Varianten, 15–17 °C, 70 % Luftfeuchte, 700 Stufen, 3 Stunden, ca. 3 km Fußweg, Ein- und Ausfahrt mit Förderkorb, Audioguide u. a. auf Deutsch, Parkplatz 15 PLN, Altersgrenzen, angepasste Route für Menschen mit Behinderung
- kopalnia-bochnia.pl/wycieczki/trasa-turystyczna-z-ekspozycja-mu… – Bootsroute: 4 Stunden, 700 Stufen, Bootsfahrt durch eine solegeflutete Kammer 230 m unter Tage, ab 3 Jahren, 30 Minuten Aufenthalt in Ważyn, Audioguide-Sprachen, keine Garderobe
- kopalnia-bochnia.pl/wycieczki/trasa-turystyczna-z-ekspozycja-mu… – Route mit Końska Droga: rund 1.000 Stufen, 4 Stunden, ab 7 Jahren, Start Mo–Fr am Sutoris-Schacht (ul. Solna 2), am Wochenende am Campi-Schacht, keine Zusatzkosten
- kopalnia-bochnia.pl/wycieczki/pobyt-w-komorze-wazyn/ – Kammer Ważyn: 250 m unter Tage, ca. 300 Stufen, 15–17 °C, 3 Stunden Aufenthalt, 140-Meter-Rutsche, Salzsandkasten, Spielplatz, Sportplatz, Gastronomie, WLAN
- kopalnia-bochnia.pl/o-kopalni/historia/ – Betriebsbeginn 1248, Salinenstatut Kasimirs des Großen 1368, Schächte Sutoris, Gazaris, Regis, Bochneris, Campi, UNESCO-Aufnahme 2013, knapp 190.000 Besucher jährlich
- kopalnia-bochnia.pl/en/ – Ältestes Salzbergwerk Polens seit 1248, rund 40 km östlich von Krakau, mit dem Zug etwa 45 Minuten, 10 Minuten Fußweg vom Bahnhof, Routen 3 oder 4 Stunden, 140-Meter-Rutsche, Übernachtung 250 m unter Tage
- pl.wikipedia.org/wiki/Kopalnia_soli_Bochnia – Maximaltiefe 468 m, 16 Sohlen (9 zugänglich), Hauptstrecke Podłużnia August knapp 3 km, Kammer Ważyn 2.500 m² und ca. 250 m tief, Abbau dort 1697 bis in die 1950er, Ende der Förderung 1990, UNESCO 23.06.2013, Grubenbahn rund 1.000 m
- visitmalopolska.pl/de_DE/obiekt/-/poi/kopalnia-soli-w-boch-1 – Deutschsprachige Preisangaben des Tourismusportals der Woiwodschaft: Touristenroute 105/91 PLN, Familientickets 236–396 PLN, online 10 PLN günstiger, Nachtaufenthalt 199/189 PLN, Bettwäsche 24 PLN, 14–16 °C, 140-Meter-Rutsche, Bootsfahrt ab 3 Jahren, 1248, UNESCO 2013
- plannawypad.pl/kopalnia-soli-bochnia/ – Online-Ticketpreise 2026: Grundroute 82/70 PLN, mit Bootsfahrt 102/90 PLN, mit Bootsfahrt und Końska Droga 114/103 PLN, Nachtaufenthalt 68/54 PLN
- kolejemalopolskie.com.pl/pl/rozklad-jazdy-kml/krakow-glowny/bochnia – Fahrplan Kraków Główny – Bochnia: über 20 Verbindungen täglich, Fahrzeit 32 bis 52 Minuten, erste und letzte Abfahrt
- www.katedra-wawelska.pl/katedra-wawelska/zaplanuj-wizyte/ – Wawel-Kathedrale: Öffnungszeiten Sommer/Winter, Ticket 26/18 PLN (Gruppen 23/16) inklusive Königsgrüfte, Zygmunt-Glocke und Museen, Audioguide in elf Sprachen inkl. Deutsch für 15/11/9 PLN, Kassenschluss, Schließtage
- skalka.paulini.pl/dla-turystow/ – Krypta Zasłużonych: Sommersaison 1.7.–30.9.2026, Führungszeiten Samstag und Sonntag, 30/20 PLN, Kopfhörer 8 PLN, nur Barzahlung, Führungen auf Deutsch/Englisch/Italienisch nach Absprache, Dauer 1,5–2 Stunden, Route mit Bibliothek, Schatzkammer und Archäologiepark, Gruppenregeln
- pl.wikipedia.org/wiki/Krypta_Zas%C5%82u%C5%BConych_na_Ska%C5%82ce – Einrichtung 1876–1880 durch Teofil Żebrawski, erste Bestattung Jan Długosz 1880, letzte Czesław Miłosz 2004, 13 Bestattete, darunter Wyspiański, Malczewski, Szymanowski
- ma.krakow.pl/en/opening-hours/ – Podziemia der Adalbertkirche: Saison Mai bis Oktober, Mo–Sa 10–17 Uhr, sonntags geschlossen, letzter Einlass 16.30 Uhr, dienstags freier Eintritt
- ma.krakow.pl/zapraszamy-do-zwiedzania-wystawy-w-podziemiach-kos… – Inhalt der Ausstellung „Dzieje Rynku Głównego i kościoła św. Wojciecha“, Kirche aus der Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert, Stadtgründung 1257, Betreiber Muzeum Archeologiczne
- wawel.krakow.pl/wystawa-stala/smocza-jama – Smocza Jama: Saison 24.04.–31.10.2026, 15/10 PLN, Kinder unter 7 frei, 270 m Höhle, 81 m Besucherweg, 135 Stufen, nicht rollstuhl- und kinderwagengeeignet, Ausgang an der Weichsel
- www.rawelin.org/rawelin/schrony – Schutzräume Nr. 7 und 8 vom Typ LS-Deckungsgraben unter Plac Inwalidów und Park Krakowski, nur sporadisch geöffnet (Museumsnacht, angemeldete Gruppen)
- api.nbp.pl/api/exchangerates/rates/a/eur/ – Mittelkurs der polnischen Nationalbank: 1 EUR = 4,3633 PLN, Tabelle 182/A/NBP/2026 vom 18.09.2026
- krakau-info.de/untergrund_museum_krakau/ – Beleg für veraltete deutschsprachige Angaben: „Nur etwa 26 Zloty (circa 5,5 Euro im Herbst 2022)“ und Dienstag „nur 10 Uhr bis 14 Uhr“
- maps.adac.de/poi/unterirdisches-museum-krakau – Beleg für falsche deutschsprachige Angaben: Öffnungszeiten Mi–So bis 22 Uhr und „Eintritt dienstags frei, außer am ersten Dienstag des Monats (geschlossen)“
- krakow.travel/de/115-krakow-kopalnia-soli-bochnia – Beleg für die falschen deutschsprachigen Bochnia-Angaben: Öffnungszeiten „Mo.-Fr. 8:00-18:00, Sa.-So. 9:00-16:00“, Hinweis „Besichtigung nur mit Führung!“ ohne Sprachangabe und Verweis auf die nicht mehr erreichbare Domain bochnia-mine.eu