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Unterwelt·Atlas
Märchendom der Saalfelder Feengrotten, die Sinterfarben spiegeln sich im Wasser

Deutschland · Schaubergwerk

Saalfelder FeengrottenPreise, Öffnungszeiten und die Führung durch das Schaubergwerk

Keine Naturhöhle, sondern ein leergeräumtes Alaunschieferbergwerk: Weil die Sinterbildungen hier aus weichem Diadochit bestehen und nicht aus Kalk, wachsen sie rund tausendmal schneller – die Tropfsteine im Märchendom sind erst 250 bis 300 Jahre alt. Seit 1993 stehen die Quellgrotten als „die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde.

Geprüft am 20.09.2026Foto: Ansgar Koreng, CC BY 3.0 de, Wikimedia Commons
26mTiefe
9°CTemperatur
120Stufen
60Min.Dauer
ab 29 €Verfügbarkeit prüfen →

Die Saalfelder Feengrotten sind keine Naturhöhle, sondern ein ausgebeutetes Alaunschieferbergwerk: Zwischen 1544 und 1850 wurde hier Schiefer für die Alaun- und Vitriolgewinnung herausgeschlagen, danach überzog eisen- und mineralhaltiges Sickerwasser die leeren Kammern mit farbigen Sinterbildungen. Seit 1993 steht die Grube als „die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde. Der Rundgang führt in einer Stunde über rund 550 Meter und 120 Stufen durch drei Sohlen, bei 8 bis 10 °C und etwa 98 Prozent Luftfeuchte, und endet mit einem Licht- und Musikspiel im Märchendom.

Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • TicketsEs gibt kein starres Zeitfenster-System wie in Paris oder Postojna: Die Eintrittskarten sind 90 Tage ab Kauf gültig, und wer einen Erlebnisbereich nicht schafft, kann ihn an einem der Folgetage nachholen.
  • Preis17,00 € – Klassische Führung oder Familienführung im Schaubergwerk, inkl. Erlebnismuseum Grottoneum, Erwachsene
  • GeöffnetSchaubergwerk und Grottoneum sind fast ganzjährig geöffnet, die Zeiten wechseln in fünf Saisonstufen: 28.
  • Beste ZeitWer Ruhe will, kommt an einem Werktag außerhalb der Thüringer Ferien und geht zur ersten Führung um 10 Uhr oder in der letzten Stunde.
  • PlatzangstDer Weg führt über drei Sohlen durch teils enge, niedrige Strecken – der über 200 Meter lange „Lange Gang“ ist der engste Abschnitt.

Die Grotten und Stationen auf dem Rundgang

Märchendom (dritte Sohle)

Der älteste und größte Hohlraum der Grube, am 22. Dezember 1913 entdeckt. Die Tropfsteine hier sind erst etwa 250 bis 300 Jahre alt. Am Ende jeder Führung läuft hier das Licht- und Musikspiel.

Im Hintergrund steht die „Gralsburg“, eine Ansammlung teils verwachsener Tropfsteine. Sie inspirierte Siegfried Wagner in den 1920er-Jahren zu einem Bühnenbild für den „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen. Während des Lichtspiels wird um Fotoverzicht gebeten.

im Eintritt enthalten

Quellgrotten (zweite Sohle)

26 Meter unter Tage. Hier suchten Wissenschaftler um 1910 nach der Quelle des mineralreichen Wassers, dem Heilwirkung zugeschrieben wurde – daher der Name.

Genau diese Grotten stehen seit 1993 als „die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde. Bis Mitte der 1960er-Jahre wurde das Heilwasser verkauft; die Quellen sind versiegt, aus einem Tiefbrunnen kommt heute die schwächer mineralisierte „Gralsquelle“.

im Eintritt enthalten

Erste Sohle mit Emanatorium

Auf der obersten Sohle geht es um die Arbeit der Bergleute, um die Messungen des Markscheiders mit dem Gradbogen und um die Entstehung der Sinterbildungen.

Hier liegt das Emanatorium, am 10. September 1937 als einer der ersten Heilstollen Deutschlands eröffnet. Seit 2018 trägt Saalfeld den Titel „Staatlich anerkannter Ort mit Heilstollenkurbetrieb“.

im Eintritt enthalten

Langer Gang

Mit über 200 Metern die längste Strecke unter Tage und zugleich der Abschnitt, der Menschen mit Platzangst zu schaffen macht: teils nur 1,70 Meter hoch und schulterbreit.

Über diesen Stollen staute August Wohlfarth ab 1867 das Grubenwasser auf, um den abgesetzten Eisenocker als Pigment zu gewinnen – die Ockergewinnung endete 1909.

im Eintritt enthalten

Barbaragrotte

Benannt nach der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute.

Einer der Punkte, an denen die Führung von der Geologie zur Bergbaugeschichte wechselt.

im Eintritt enthalten

Butterkeller

Grottenteil mit weichen, hellen Ablagerungen, die die Bergleute „Bergbutter“ nannten.

Das Material ist Diadochit, ein Eisen-Hydroxyphosphat-Sulfat. Die Feengrotten sind seine Typlokalität – August Breithaupt beschrieb es hier 1837 erstmals ausführlich.

im Eintritt enthalten

Mützelburggrotte und Wunschgrotte

Die Mützelburggrotte erinnert an den Berliner Bankkaufmann Adolf Mützelburg (1870–1931), der die Grube 1912 kaufte und zum Schaubergwerk ausbauen ließ. Die Wunschgrotte ist die Station, an der man sich der Tradition nach etwas wünschen darf.

Die Namen „Feengrotten“, „Märchendom“ und „Gralsburg“ stammen nicht vom Marketing, sondern vom Geologen Hans Heß von Wichdorff.

im Eintritt enthalten

Versteinerte Eichenwurzel

Kurz vor dem Ausgang hängt ein „Wurzelstalaktit“ von der Decke: die versinterte Wurzel einer über 200 Jahre alten, doppelstämmigen Eiche.

Die Wurzel ist zehn Meter tief in den Berg gewachsen. Den Baum selbst sieht man wenige Schritte vom Brunnentempel entfernt, wo der Rundgang endet.

im Eintritt enthalten

Tickets und Preise

Es gibt kein starres Zeitfenster-System wie in Paris oder Postojna: Die Eintrittskarten sind 90 Tage ab Kauf gültig, und wer einen Erlebnisbereich nicht schafft, kann ihn an einem der Folgetage nachholen. Beim Onlinekauf wählt man trotzdem einen Wunschtermin, weil die Gruppengröße je Führung begrenzt ist.

Offizielle Preise

  • Klassische Führung oder Familienführung im Schaubergwerk, inkl. Erlebnismuseum Grottoneum, Erwachsene17,00 €
  • Klassische Führung oder Familienführung, inkl. Grottoneum, Kind 4–14 Jahre13,00 €
  • Klassische Führung oder Familienführung, inkl. Grottoneum, ermäßigt16,00 €
  • Familienkarte Führung Schaubergwerk, 2 Erwachsene + 1 Kind45,00 €
  • Familienkarte Führung Schaubergwerk, 2 Erwachsene + 2 Kinder (jedes weitere Kind 10,00 €, nur an der Kasse)55,00 €
  • Kombi-Ticket Erlebniswelt (Familienführung Feengrotten + Grottoneum + Feenweltchen), nur April bis Oktober, Erwachsene29,00 €
  • Kombi-Ticket Erlebniswelt, Kind 4–14 Jahre23,00 €
  • Kombi-Ticket Erlebniswelt, ermäßigt28,00 €
  • Kombi-Ticket Familienkarte, 2 Erwachsene + 1 Kind / + 2 Kinder (jedes weitere Kind 15,00 €)72,00 € / 92,00 €
  • Abenteuerwald Feenweltchen inkl. Grottoneum, alle Altersgruppen; ab der dritten Person einer Bestellung 10,00 €15,00 €
  • Feenweltchen Familienkarte, 2 Erwachsene + 1 Kind / + 2 Kinder39,00 € / 49,00 €
  • Naturheilstollen, 2 Stunden Inhalation mit eigenem Schlafsack (5er-Karte 69,00 €, 10er-Karte 125,00 €)16,00 €
  • Naturheilstollen, 2 Stunden Inhalation mit gestelltem Schlafsack (5er-Karte 99,00 €, 10er-Karte 195,00 €)23,00 €
  • Naturheilstollen, Gesunde Stunde (1 Stunde) mit eigenem Schlafsack; Kinderstunde für Kinder bis 12 Jahre ebenfalls 12,00 €, Begleitperson frei12,00 €
  • Schlafsack-Ausleihe im Naturheilstollen, je Inhalation7,00 €
  • Paket „Saalfeld All Inclusive“: Führung + Grottoneum + 2 Stunden Naturheilstollen inkl. Schlafsack + vier Stadttore + Stadtmuseum45,00 €
  • Paket „Feengrotten & Entspannung“: Führung + Grottoneum + Naturheilstollen inkl. Schlafsackab 32,00 €
  • Paket „Feengrotten & Stadtgeschichte“: Führung + Grottoneum + zwei oder vier Stadttoreab 22,00 €
  • Grottoneum einzeln für Gruppen ab 15 Personen, Kind 4–14 Jahre / Erwachsene3,00 € / 4,00 €
  • Tagesparkschein Pkw auf dem Besucherparkplatz (Jahresparkschein 30,00 €, Caravan-Stellplatz 10,00 € plus Kurtaxe)3,00 €

Stand 09/2026 · Quelle und Direktbuchung: feengrotten.de

Wenn alles ausgebucht ist

Für den Naturheilstollen ist Anmeldung nötig – der Betreiber bittet darum, zwei bis drei Tage vorher unter 03671 55040 anzurufen. Für die Erlebnispakete soll der Wunschtermin ebenfalls vorab reserviert werden.

Online buchbar: Führung, Kombi-Ticket und Heilstollen

Hier verkauft GetYourGuide dieselben Tickets wie die Kasse und zu denselben Preisen: 17 € für die Führung mit Grottoneum, 29 € fürs Kombi-Ticket, 32 € für die Variante mit Naturheilstollen. Ein Wiederverkäufer lohnt sich also nur, wenn man ohnehin dort bucht – Familienkarten, Gruppenpreise und der Online-Rabattcode FAMILIE gelten ausschließlich im Shop des Betreibers.

Meistgebucht

Feengrotten: Kombi-Angebot Schaubergwerk, Abenteuerwald, Erlebnismuseum

4,7 · 21 Bewertungenca. 5 Stunden • Führung im Schaubergwerk • Eintritt Feenweltchen und Grottoneum enthalten • nur April bis Oktober
ab29 €Prüfen

Saalfeld: Feengrotten-Führung und Erlebnismuseum

4,4 · 8 Bewertungen1 Stunde • Führung auf Deutsch • Eintritt Schaubergwerk und Grottoneum enthalten • ab 4 Jahren
ab17 €Prüfen

Saalfelder Feengrotten & Naturheilstollen: Staunen und zur Ruhe kommen

4,5 · 2 Bewertungen3 Stunden • Führung plus 1 Stunde Naturheilstollen • Eintritt und Schlafsack enthalten
ab32 €Prüfen

Feengrotten: Dunkelführung mit Grubenlicht durch teils unbeleuchtete Gänge

75 Minuten • Sonderführung mit Grubenlampe • Eintritt enthalten • ab 8 Jahren • noch ohne Bewertungen
ab17 €Prüfen

Buchung über GetYourGuide (Partnerlink, Werbung). Meist kostenlos stornierbar bis 24 Stunden vorher. Preise Stand 19.09.2026.

Öffnungszeiten und beste Zeit

Schaubergwerk und Grottoneum sind fast ganzjährig geöffnet, die Zeiten wechseln in fünf Saisonstufen: 28. März bis 14. Juni 2026 täglich 10–17 Uhr (letzte Führung 16 Uhr), 15. Juni bis 30. August täglich 10–18 Uhr (letzte Führung 17 Uhr), 31. August bis 20. September täglich 10–17.30 Uhr (letzte Führung 16.30 Uhr), 21. September bis 1. November täglich 10–17 Uhr (letzte Führung 16 Uhr), 2. November 2026 bis 10. Januar 2027 nur Dienstag bis Sonntag 11–16 Uhr (letzte Führung 15 Uhr). In den Thüringer Ferien sowie an Feier- und Brückentagen ist zusätzlich montags geöffnet. Im Januar wird für Revisions- und Reinigungsarbeiten kurzzeitig geschlossen. Der Abenteuerwald Feenweltchen läuft nur vom 28. März bis 2. November 2026 und liegt danach bis Ende März 2027 im Winterschlaf. Der Naturheilstollen hat Dienstag bis Sonntag feste Inhalationszeiten (2 Stunden: 10–12 und 13.30–15.30 Uhr; Gesunde Stunde stündlich zwischen 10 und 15.30 Uhr; Kinderstunde 16–17 Uhr; mittwochs Abend-Inhalation ab 17.30 Uhr) und ist im Januar geschlossen.

Wann es am ruhigsten ist

Wer Ruhe will, kommt an einem Werktag außerhalb der Thüringer Ferien und geht zur ersten Führung um 10 Uhr oder in der letzten Stunde. Die Winterzeit ab 2. November ist am entspanntesten, dann aber Dienstag bis Sonntag nur 11 bis 16 Uhr und ohne Feenweltchen. Familien, die die ganze Erlebniswelt sehen wollen, brauchen April bis Oktober und rund fünf Stunden. Am vollsten ist es an Ferienwochenenden und zu den drei festen Veranstaltungen: Feenfest im Juni, Feelloween Anfang November, Grottenadvent am zweiten Adventswochenende.

Für wen geeignet?

Mit Kindern

Ab 4 Jahren, Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener. Die Führung lässt sich nicht vorzeitig abbrechen – wer mit sehr kleinen Kindern kommt, sollte das einplanen. Für Babys gibt es an der Kasse gegen Pfand Tragehilfen.

Mindestalter

4 Jahre für das Schaubergwerk, 8 Jahre für die Dunkelführung mit Grubenlicht. Das Feenweltchen hat keine Altersgrenze, das Grottoneum wird ab 4 Jahren empfohlen.

Rollstuhl

Schaubergwerk nein – 120 Stufen, Gänge teils nur 1,70 Meter hoch und schulterbreit. Rollstuhl, Rollator und Gehbehinderung schließen den Besuch aus. Das Grottoneum dagegen ist barrierefrei und hat einen Treppenlift; zum Naturheilstollen führt ein rollstuhlgerechter Weg, lediglich sieben Eingangsstufen muss man zu Fuß nehmen.

Kinderwagen

Nicht möglich, auch keine Bollerwagen und keine Rückentragen (Kraxen) – weder im Schaubergwerk noch im Feenweltchen. Am Besucherzentrum gibt es abschließbare Kinderwagenstellplätze.

Hunde

Im Außengelände angeleint erlaubt, nicht in Schaubergwerk, Grottoneum, Heilstollen und Feenweltchen. Am Kassengebäude steht eine Hundehütte.

Platzangst

Der Weg führt über drei Sohlen durch teils enge, niedrige Strecken – der über 200 Meter lange „Lange Gang“ ist der engste Abschnitt. Die Gruppe geht geschlossen, ein Ausstieg zwischendurch ist nicht vorgesehen.

Kleidung

Warme Kleidung und festes, rutschfestes Schuhwerk. Bei 8 bis 10 °C und 98 Prozent Luftfeuchte fühlt sich eine Stunde deutlich kälter an, als die Zahl vermuten lässt. Schutzumhänge gegen Tropfwasser werden kostenlos ausgegeben. Speisen und Getränke sind unter Tage nicht erlaubt.

Fotografieren

Erlaubt – mit einer Ausnahme: Während des Licht- und Musikspiels im Märchendom soll nicht fotografiert werden. Wer mehr Zeit zum Fotografieren will, bucht eine der gesonderten Foto-Touren.

Anreise

Mit Bus und Bahn

Saalfeld/Saale ist ICE-Halt, der Busbahnhof liegt direkt am Bahnhof. Von dort fährt die Saalfelder Stadtlinie A (KomBus, „Städtedreieck mobil“) über Markt zur Haltestelle Feengrotten und weiter zum Krankenhaus; die Stadtlinien verkehren tagsüber im 15- bis 30-Minuten-Takt.

Mit dem Auto

Feengrottenweg 2, kostenpflichtiger Besucherparkplatz am Feengrottenpark: 3,00 € pro Tag, Jahresparkschein 30,00 €. Behinderten-, Motorrad- und Busparkplätze sowie Fahrradständer sind kostenfrei, dazu gibt es zehn Caravan-Stellplätze (10,00 € plus Kurtaxe), vier Ladesäulen für E-Autos und drei für E-Bikes. Mit dem Parkticket gibt es 50 Cent Rabatt auf Souvenirs.

Ab der nächsten Stadt

Rund 2 km südlich der Saalfelder Altstadt. Der Saale-Radweg führt durch Saalfeld; vom Radweg geht es über Saalewiese, Breitscheidstraße und Sonnebergerstraße zum Feengrottenpark.

Tipps für den Besuch

  1. Eine Jacke einpacken, auch im Hochsommer. 8 bis 10 °C bei 98 Prozent Luftfeuchte über eine volle Stunde sind spürbar kälter als 9 °C an der Oberfläche – der kostenlose Schutzumhang hält nur das Tropfwasser ab, nicht die Kälte.
  2. Das Grottoneum ist im Führungsticket enthalten, wird aber oft übersehen. Es liegt im Quellenhaus, ist barrierefrei und kostet 45 Minuten – man kann es vor oder nach der Führung mitnehmen, auch an einem anderen Tag.
  3. Tickets sind 90 Tage gültig. Wer das Kombi-Ticket kauft und das Feenweltchen nicht mehr schafft, kommt an einem der nächsten Tage einfach wieder – das steht in den Besucherhinweisen und spart eine zweite Karte.
  4. Wer nur eine Stunde Zeit hat: Es gibt einen 30-minütigen „Kurzausflug zum Märchendom“, der mit dem Licht- und Musikspiel endet – das eigentliche Highlight bekommt man also auch im Schnelldurchlauf.
  5. Für den Naturheilstollen zwei bis drei Tage vorher unter 03671 55040 anmelden und 20 Minuten vor Beginn im Besucherzentrum sein. Einen eigenen Schlafsack mitbringen spart 7 € Leihgebühr pro Inhalation.
  6. Mit Kinderwagen bleibt nur das Grottoneum. Für Babys gibt es Tragehilfen gegen Pfand an der Kasse, für den Kinderwagen abschließbare Stellplätze am Besucherzentrum.
  7. Die Führung dauert 60 Minuten und lässt sich nicht vorzeitig verlassen. Mit Vierjährigen vorher aufs Klo gehen – im Heilstollen und unter Tage gibt es keine Toiletten.
  8. Am Geburtstag ist der Eintritt frei, in allen vier Bereichen und ohne Altersgrenze. Nachweis an der Kasse vorzeigen. Familien sparen online zusätzlich 10 Prozent mit dem Code FAMILIE.

Was oft falsch im Netz steht

Der Eintritt kostet ganzjährig 8,80 € für Erwachsene und 5,50 € für Kinder von 3 bis 14 Jahren.Belegt

Diese Preise stehen bis heute auf thueringen-netz.com, ausdrücklich mit dem Vermerk „Stand Januar 2011“. Gültig sind 17,00 € für Erwachsene, 13,00 € für Kinder von 4 bis 14 Jahren und 16,00 € ermäßigt, jeweils inklusive Grottoneum (Stand 09/2026).

Das Tagesticket für die Erlebniswelt kostet 26 €, die Bergwerksführung 16 €.Belegt

So listet es tourispo.com. Der Betreiber verlangt 29,00 € für das Kombi-Ticket Erlebniswelt und 17,00 € für die Führung; die Kategorie „Kids bis 2 Jahre frei“ gibt es gar nicht, weil das Schaubergwerk erst ab 4 Jahren betreten werden darf.

Geöffnet ist vom 1. Mai bis 31. Oktober täglich 9.30 bis 17 Uhr, von November bis April täglich 10.30 bis 15.30 Uhr.Belegt

So steht es bei ADAC Maps. Tatsächlich gilt 2026 eine fünfstufige Staffelung von 28. März bis 1. November mit Beginn um 10 Uhr, und vom 2. November 2026 bis 10. Januar 2027 ist nur Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet – montags also geschlossen, außer in Thüringer Ferien und an Feiertagen.

Die Feengrotten wurden 1800 vom Berginspektor Christian Weißer entdeckt und 1885 für den Tourismus eröffnet.Belegt

Diese Jahreszahlen stehen auf traumorte-entdecken.de und sind frei erfunden. Die dritte Sohle mit dem Märchendom wurde am 22. Dezember 1913 entdeckt, eröffnet wurde das Schaubergwerk am 31. Mai 1914.

Die Saalfelder Feengrotten sind eine Tropfsteinhöhle.Belegt

Sie sind ein Schaubergwerk. Die Hohlräume stammen vom Alaunschieferabbau zwischen 1544 und 1850, nicht von Verkarstung; die Sinterbildungen bestehen überwiegend aus Diadochit („Bergbutter“), einem Eisen-Hydroxyphosphat-Sulfat, nicht aus Kalk. Der Betreiber selbst spricht konsequent vom Schaubergwerk.

Unter Tage herrschen konstant 10 Grad Celsius.Belegt

Der Betreiber nennt in Besucherhinweisen und FAQ eine ganzjährige Spanne von 8 bis 10 °C bei rund 98 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Täglich finden Kinderführungen für Kinder bis 12 Jahre statt, die letzte Führung beginnt um 17 Uhr.Belegt

Auch das stammt von thueringen-netz.com. Das Schaubergwerk hat ein Mindestalter von 4 Jahren, Kinder unter 14 dürfen nur in erwachsener Begleitung hinein, und der Beginn der letzten Führung wandert je nach Saison zwischen 15 und 17 Uhr.

Forscher haben 40 verschiedene Materialien in der Höhle nachgewiesen.Belegt

ADAC Maps nennt 40. In den Feengrotten sind über 45 Minerale sicher nachgewiesen – Sulfide, Oxide, Carbonate, Sulfate, Phosphate, Vanadate, Arsenate und Silikate; diese Mischung erklärt den Farbenreichtum.

Geschichte in Kürze

  • Um 1530 begann der Bergbau im Arnsgereuther Tal oberhalb von Garnsdorf. Gesucht wurde hochwertiges Erz, gefunden wurde Alaunschiefer, für den es zunächst keine Verwendung gab; der planmäßige Abbau setzte um 1544 ein.
  • Aus dem grauschwarzen Gestein laugte man Alaun zum Gerben von Leder und später grünes, in geringem Umfang auch blaues Vitriol. 1599 soll es eine erste Siedehütte gegeben haben, 1764 ging eine Vitriolsiedehütte in Betrieb.
  • Ab 1757 hielt sich ein dauerhafter Grubenbetrieb. Das Bergwerk hieß nun „Jeremias Glück“ und gehörte der Leipziger Bankiersfamilie Frege, die es trotz fehlender Rentabilität weiterführte. Um 1850 machte die chemische Industrie den Abbau endgültig unrentabel; 1860 gab Waldemar von Frege die Abbaurechte auf.
  • 1867 staute der Saalfelder Unternehmer August Wohlfarth das Grubenwasser im Langen Stollen auf, um Eisenocker als Farbpigment zu gewinnen. Der Ocker deckte zu schlecht, 1909 endete auch diese Nutzung.
  • 1910 fuhr Otto Wohlfahrt mit einem Dutzend Saalfelder Mediziner, Geologen und anderer Wissenschaftler ein. In weniger als 300 Jahren hatte das mineralhaltige Wasser eine farbige Sinterwelt geschaffen. Ein geplantes Heilbad scheiterte am Geld, 1912 verkaufte Wohlfahrt die Grube an Adolf Mützelburg.
  • Am 22. Dezember 1913 stieß man auf die dritte Sohle mit dem Märchendom. Das gab den Ausschlag, die Grube öffentlich zugänglich zu machen: Am 31. Mai 1914 wurden die Saalfelder Feengrotten eröffnet, mit einem Caféhaus, der „Grottenschenke“.
  • 1927 entstand das Quellenhaus als Sitz des Quellforschungsinstituts, mit Laboren und einer Abfüllanlage für die Heil- und Mineralwässer aus den Grotten. Am 9. Juli 1937 wurde die Brunnenhalle („Brunnentempel“) eingeweiht, am 10. September 1937 das Emanatorium als einer der ersten Heilstollen Deutschlands.
  • Seit 1993 führt das Guinness-Buch der Rekorde die Feengrotten als „die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“. 2007 kam der Abenteuerwald Feenweltchen dazu, 2011 das Erlebnismuseum Grottoneum im Quellenhaus. Seit 1914 haben über 20 Millionen Menschen die Grube besichtigt (Stand 2025), heute rund 160.000 im Jahr.

Häufige Fragen

Was kostet der Eintritt in die Saalfelder Feengrotten 2026?

Die klassische Führung durch das Schaubergwerk kostet 17,00 € für Erwachsene, 13,00 € für Kinder von 4 bis 14 Jahren und 16,00 € ermäßigt – der Eintritt ins Erlebnismuseum Grottoneum ist darin enthalten. Die Familienkarte für zwei Erwachsene und ein Kind kostet 45,00 €, mit zwei Kindern 55,00 €. Das Kombi-Ticket Erlebniswelt mit Feenweltchen gibt es von April bis Oktober für 29,00 € (Kind 23,00 €).

Muss man die Tickets vorher online kaufen?

Nein. Es gibt Karten im Online-Shop und an der Kasse im Besucherzentrum, bar oder mit Karte. Ein starres Zeitfenster-System gibt es nicht: Die Tickets sind 90 Tage ab Kauf gültig. Für den Naturheilstollen und die Erlebnispakete bittet der Betreiber aber um vorherige Anmeldung, beim Heilstollen zwei bis drei Tage im Voraus unter 03671 55040.

Wie lange dauert die Führung durch die Feengrotten?

Die klassische Führung dauert etwa 60 Minuten, Sonderführungen in der Regel 90 Minuten. Sie startet alle 20 bis 30 Minuten und lässt sich nicht vorzeitig abbrechen. Mit Grottoneum sollte man rund zwei Stunden einplanen, für die komplette Erlebniswelt inklusive Feenweltchen etwa fünf.

Wie kalt ist es in den Feengrotten und was zieht man an?

Ganzjährig 8 bis 10 °C bei etwa 98 Prozent Luftfeuchtigkeit. Über eine Stunde fühlt sich das deutlich kälter an als draußen bei 9 Grad. Der Betreiber empfiehlt warme Kleidung und festes Schuhwerk; Schutzumhänge gegen Tropfwasser werden kostenlos ausgegeben, gegen die Kälte helfen sie nicht.

Ab welchem Alter dürfen Kinder mit?

Ab 4 Jahren. Kinder unter 14 Jahren dürfen das Schaubergwerk nur in Begleitung Erwachsener besuchen. Für die Dunkelführung mit Grubenlicht liegt das Mindestalter bei 8 Jahren. Kinderwagen, Bollerwagen und Rückentragen sind unter Tage nicht erlaubt – für Babys gibt es Tragehilfen gegen Pfand an der Kasse.

Wie viele Stufen sind es und ist der Besuch barrierefrei?

Auf rund 550 Metern Besuchsweg über drei Sohlen sind etwa 120 Stufen zu bewältigen, Gänge sind teils nur 1,70 Meter hoch und schulterbreit. Für Rollstuhl, Rollator oder bei Gehbehinderung ist das Schaubergwerk nicht geeignet. Barrierefrei sind dagegen das Grottoneum (mit Treppenlift) und der Weg zum Naturheilstollen bis auf sieben Eingangsstufen.

Gibt es Führungen auf Englisch?

Die Führungen unter Tage laufen auf Deutsch. Kostenfreie Audioguides gibt es für Schaubergwerk und Grottoneum in sechs Sprachen: Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Russisch und Niederländisch. Gruppen ab 15 Personen können eine exklusive englischsprachige Führung buchen.

Was ist der Naturheilstollen und was kostet er?

Ein separater Grubenteil, der seit 1937 zur Inhalation genutzt wird – die Luft ist praktisch staub-, keim-, allergen- und pollenfrei, bei 8 bis 10 °C und rund 98 Prozent Luftfeuchte. Man liegt auf einer Liege, betreut von Personal. Zwei Stunden kosten 16,00 € mit eigenem Schlafsack, 23,00 € mit gestelltem; die „Gesunde Stunde“ kostet 12,00 €. Anmeldung erbeten, im Januar geschlossen.

Lohnen sich Grottoneum und Feenweltchen zusätzlich?

Das Grottoneum muss man ohnehin nicht extra bezahlen – es steckt in jedem Feengrotten- und Feenweltchen-Ticket und kostet 45 Minuten. Das Feenweltchen ist ein 20.000 Quadratmeter großer Abenteuerwald oberhalb der Grotten und kostet extra (15,00 €, im Kombi-Ticket enthalten); es läuft nur von Ende März bis Anfang November und schließt bei Gewitter, Sturm, Starkregen und Eisglätte.

Wie kommt man ohne Auto zu den Feengrotten?

Saalfeld/Saale hat einen ICE-Halt, der Busbahnhof liegt direkt am Bahnhof. Von dort fährt die Stadtlinie A der KomBus über den Markt bis zur Haltestelle Feengrotten; die Saalfelder Stadtlinien verkehren tagsüber im 15- bis 30-Minuten-Takt. Der Feengrottenpark liegt rund zwei Kilometer südlich der Altstadt.

Was kostet das Parken?

Der Besucherparkplatz am Feengrottenpark kostet 3,00 € pro Tag, ein Jahresparkschein 30,00 €. Behinderten-, Motorrad- und Busparkplätze sowie Fahrradständer sind kostenfrei. Es gibt zehn Caravan-Stellplätze für 10,00 € plus Kurtaxe, vier Ladesäulen für E-Autos und drei für E-Bikes. Mit dem Parkticket bekommt man 50 Cent Rabatt beim Souvenirkauf.

Kann man die Feengrotten auch im Winter besuchen?

Ja. Schaubergwerk und Grottoneum sind vom 2. November 2026 bis 10. Januar 2027 Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet, letzte Führung 15 Uhr; in Thüringer Ferien und an Feiertagen zusätzlich montags. Im Januar wird für Revision und Reinigung kurzzeitig geschlossen. Das Feenweltchen liegt von Anfang November bis Ende März im Winterschlaf.

Darf man in den Feengrotten fotografieren?

Ja, bis auf eine Ausnahme: Während des Licht- und Musikspiels im Märchendom bittet der Betreiber darum, keine Fotos zu machen. Wer in Ruhe fotografieren will, bucht eine der gesonderten Foto-Touren, bei denen mehr Zeit an den einzelnen Stationen bleibt.

Warum sind die Feengrotten im Guinness-Buch der Rekorde?

Seit 1993 stehen sie dort als „die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“. Grund ist das eisen- und mineralreiche Milieu des ehemaligen Alaunschieferbergwerks: Über 45 Minerale sind nachgewiesen, die Sinterbildungen bestehen überwiegend aus dem weichen Diadochit. Deshalb wachsen die Tropfsteine hier auch etwa tausendmal schneller als im Kalkkarst – die im Märchendom sind erst 250 bis 300 Jahre alt.

Quellen

18 Quellen anzeigen – alle Angaben dieser Seite sind belegt
  1. feengrotten.de/ – Betreiber Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH, Adresse, Kontakt
  2. feengrotten.de/service/preise/ – Preise 2026: Führung 17/13/16 €, Familienkarten, Kombi-Ticket 29/23/28 €, Feenweltchen 15 €, Naturheilstollen 16/23/12 €, Schlafsackgebühr 7 €, Familienrabatt FAMILIE, Geburtstagskinder frei
  3. feengrotten.de/service/oeffnungszeiten/ – Öffnungszeiten 2026 in fünf Saisonstufen für Schaubergwerk, Grottoneum, Feenweltchen und Naturheilstollen, letzte Führungen, Winterpause, Januar-Schließung des Heilstollens
  4. feengrotten.de/service/besucherhinweise/ – 550 m auf drei Etagen, 120 Stufen, 8–10 °C, 98 % Luftfeuchte, Mindestalter 4 Jahre, Führungstakt 20–30 Minuten, Audioguides, Fotoverbot beim Lichtspiel, Parkgebühren, Ticketgültigkeit 90 Tage, Grottoneum 290 m², Feenweltchen 20.000 m²
  5. feengrotten.de/service/fragen-antworten/ – FAQ des Betreibers: Führungsdauer 60/90 Minuten, Mindestalter, Barrierefreiheit, Sprachen, Gangmaße 1,70 m, ca. 200 Parkplätze, Zahlungsmittel, Heilstollen-Anmeldung und -Anwendungen, Trauungen, Veranstaltungen
  6. feengrotten.de/service/anfahrt/ – Anschrift Feengrottenweg 2, Anreise mit KomBus-Linie A ab Bahnhof/Busbahnhof, Saale-Radweg, Angabe von ca. 120 Pkw-Parkplätzen
  7. feengrotten.de/schaubergwerk/ – Stationen des Rundgangs: Märchendom, Barbaragrotte, Quellgrotten mit Guinness-Hinweis, Butterkeller, Wunschgrotte, Mützelburggrotte, Langer Gang über 200 m, versteinerte Wurzel; Führungsangebote und Hinweise zur Eignung
  8. feengrotten.de/angebote-erlebnisse/erlebnispakete/ – Pakete Saalfeld All Inclusive 45 €, Feengrotten & Entspannung ab 32 €, Feengrotten & Stadtgeschichte ab 22 €, Gültigkeit 90 Tage, Reservierung erbeten
  9. feengrotten.de/erlebnisbereiche/natur-heilstollen/ – Naturheilstollen: Klimawerte, staub- und allergenfreie Grubenluft, Kurärztin, Titel „Staatlich anerkannter Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ seit 2018, Begleitveranstaltungen
  10. feengrotten.de/grottoneum/ – Grottoneum: Eintritt in jedem Feengrotten- und Feenweltchen-Ticket enthalten, ca. 45 Minuten, barrierefrei, Gruppenpreise ab 15 Personen 3 €/4 €
  11. de.wikipedia.org/wiki/Feengrotten – Bergbaugeschichte 1530–1850, Ockergewinnung 1867–1909, Mützelburg 1912, Entdeckung der dritten Sohle 22.12.1913, Eröffnung 31.5.1914, Guinness seit 1993, zweite Sohle 26 m unter Tage, über 45 Minerale, Diadochit-Typlokalität, Emanatorium 10.9.1937, Grottoneum 2011, Feenweltchen 2007, ca. 160.000 Besucher pro Jahr, über 20 Mio. seit 1914
  12. www.kombus-online.eu/angebote/stadtverkehr-linien/saalfeld-rudo… – Saalfelder Stadtlinie A über Krankenhaus, Feengrotten, Markt und Bahnhof; Takt der Stadtlinien 15 bis 30 Minuten tagsüber
  13. www.thueringen-netz.com/168/hoehlen-und-schaubergwerke/feengrot… – Veraltete Angaben: Eintritt 8,80 €/5,50 €, Öffnung Mai–Oktober 9.30–17 Uhr, tägliche Kinderführungen, konstant 10 °C, Vermerk „Stand Januar 2011“
  14. www.tourispo.com/attraction/saalfeld-fairy-caves_rates-and-open… – Veraltete Preisliste: Tagesticket 26 €/21 €, Führung 16 €/13 €, Kategorie „Kids bis 2 Jahre frei“
  15. maps.adac.de/poi/feengrotten-saalfeldsaale – Veraltete Öffnungszeiten 1.5.–31.10. 9.30–17 Uhr und November–April 10.30–15.30 Uhr; Bezeichnung als Tropfsteinhöhle; Angabe von 40 nachgewiesenen Materialien
  16. traumorte-entdecken.de/saalfelder-feengrotten-tropfsteinhoehle-… – Falsche Entdeckungs- und Eröffnungsdaten (1800 durch Christian Weißer, 1885 touristische Eröffnung), Bezeichnung als Tropfsteinhöhle mit Kalktuffbildungen
  17. www.morassina.de/morassina/fuehrungen – Schaubergwerk Morassina als nahegelegenes Ziel: Führungsdauer 60 Minuten, rund 7 °C, weitgehend barrierefrei
  18. www.thueringen.info/morassina-grotte.html – Heilstollen Sankt Barbara auf der mittleren Sohle der Morassina in 62 m Tiefe
ab 29 €★ 4,7 · 21 Bewertungen
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